Protest gegen EZB

Der Kampf ums Geld

Wachsende Armut auf der einen, ins Unermessliche steigender Reichtum auf der anderen Seite – das ist das Ergebnis derEuroeuropäischen Wirtschaftspolitik. Die Europäische Zentralbank (EZB) ist Symbol für diesen entfesselten Kapitalismus. Die Eröffnung des neuen EZB-Sitzes in Frankfurt am Mittwoch, 18. März 2015, wird deshalb zum Protestatag.

Soziale Krise

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Der EZB-Neubau.         (Bilder: Wikipedia)

Mit einem Festakt soll der neue Sitz der europäischen Geldszentrale im Frankfurter Ostend am 18.3.2015 eröffnet werden. Das linke Netzwerk Blockupy will „ab früh morgens den Neubau der EZB mit Massenblockaden und Aktionen zivilen Ungehorsams lahmlegen“.  „Nehmt am 18.3. Urlaub, feiert krank, schwänzt die Schule oder kommt einfach so“!, heißt es im Blockupy-Aufruf. Um 14 Uhr ist eine Großkundgebung auf dem Römer geplant, um 17 Uhr eine Demonstration.

DGB „gegen Willkür des Marktes“

„Für Arbeit und Ausbildung – kontra Austerität. Für ein Europa der Menschen – gegen Willkür des Marktes.“ Unter diesem Motto ruft der DGB Stadtvberband Frankfurt zu einer Demonstration Anlässlich der EZB-Eröffnung auf.  „In der Eurozone geht die soziale Krise ungebremst weiter. Die Folgen sind Armut, Verlust sozialer Sicherheit und Perspektivlosigkeit vor allem unter der Jugend. Mitverantwortlich für diese Krisenpolitik ist die Europäische Zentralbank. Sie ist Teil der ‚Troika‘ mit ihrer einseitigen Sparpolitik gegen die Bevölkerung in den europäischen Krisenzonen“, heißt es im DGB-Auzfruf. Die DGB-Demonstration beginnt um 12 Uhr am DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77. Die Kundgebung des Gewerkschaftsbundes ist um 13 Uhr an der Ecke Hanauer Landstraße/Grusonstraße, Sonnemannstraße.

Podiumsdiskussion

Die Auswirkungen der europäischen Krisenpolitik sind Thema einer 524px-Euro_symbol.svgPodiumsdiskussion, zu der der DGB für Donnerstag, 12. März 2015, um 18 Uhr ins DGB-Haus einlädt. Es diskutieren Gabriel Glöckler, Abteilungsleiter im Generalsekretariat der EZB, Dierk Hirschel, Chefökonom von Verdi, Johannes Priesemann, Vizenpräsident der International and European Public Services Organisation (IPSO) und der Blockupy-Aktivist Thomas Seibert.

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