Plattenparty

Gäste bringen Lieblings-Scheiben mit

von Jörg-Peter Schmidt

Bei der Schallplattenparty im „Schluck Specht“ in Lich können die Gäste am 18. März ihre Lieblingsvinyl mitbringen, egal ob LP oder EP, nur keine CD.

Geliebtes Knistern

Welche Scheiben bringt man zur Platteparty: Die von den „Stones“ oder Beatles oder von den „Kinks“? Die Qual der Wahl… (Fotos: Schmidt)

Das Knistern wie im Kamin, wenn der Saphir in der Rille aufsetzt, bevor die Musik ertönt: Das ist das gewohnte Geräusch, wenn man eine Schallplatte (LP) auflegt. Nostalgiker behaupten nach wie vor, der Klang der Platte sei „wärmer“ als der auf den CD’s. Apropos LP: Am Samstag, 18. März 2017 findet im Bistro „Schluck Specht“ in Lich (Kreis Gießen) in der Heinrich-Neeb-Straße 8 eine Schallplattenparty statt: Gäste bringen ihre LP’s oder Singles mit oder auch die sogenannten EP’s (das sind Platten im Single-Format, auf denen auf den A- und B-Seiten insgesamt vier bis fünf Titel drauf sind).

Wie Jogi Schäfer, Inhaber und Wirt beim „Schluck Specht“, gegenüber dem „Landboten“ ankündigte, können die Gäste ihre Platten selbst mitbringen. Zwei Schallplattenapparate stehen zur Verfügung, bedient vom Discjockey „Rossi“ (CD’s sollte man diesmal besser daheim lassen).

Licher Kulturtage

Die Veranstaltung im Rahmen der „Licher Kulturtage“ beginnt um 20 Uhr und dürfte ein Volltreffer werden. Wie beliebt solche Partys sind, erlebt man beispielsweise beim Hessischen Rundfunk: Ab und zu laden die Moderatoren-Legenden Werner Reinke und Thomas Koschwitz die Hörer ein, ihre Lieblingsscheiben mit ins Studio zu bringen und zu berichten, warum sie gerade diesen jeweiligen Hit mögen. Der Ansturm auf das Studio ist jeweils groß.
Nicht anders dürfte dies auch am 18. März 2017 in Lich sein. Jogi Schäfer freut sich auf den Samstag und erläutert: „Die Gäste sollten möglichst gut erhaltene Platten von internationalen oder deutschen Stars aus den sechziger, siebziger oder achtziger Jahren mitbringen. Der Eintritt ist frei.“
So mancher Gast, der zur Party in die Bierstadt will, wird jetzt im Plattenschrank wühlen. Die Qual der Wahl ist schwer: Bring ich die „Weiße LP“ der „Beatles“ mit oder die „After Math“ von den „Stones“ oder vielleicht doch besser „Bee Gees 1st“? Oder eher die Soulklassiker von Otis Redding, Aretha Franklin oder „Sam and Dave“? Oder die Scheiben von Barry White? Oder die Platten der „Neuen Deutschen Welle“ , in der Nena und Co. die Charts stürmten?
Man darf gespannt sein, welche Platten die Gäste im Gepäck dabei haben. Die Stimmung dürfte bestens sein und sicherlich wird auch „geschwoft“. Und falls Peter Schillings „Major Tom“ auf dem Plattenteller landet, wird mitgesungen, dann aber „Völlig losgelöst“…

kultur-lich.de

schluckspechtlich.de

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