Per E-Bike zum Glauberg

Es geht ganz leicht

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Tourleiterin Elfriede Pfannkuche holt die E-Bikes aus dem Schuppen.

„Genussradeln mit Rückenwind“ in der chäologielandschaft Wetterau bietet die TourismusRegion Wetterau an. Am Samstag, 28. März, sind Frauen zu einer Schnuppertour eingeladen. Sie führt von Glauberg über Himbach zum Sonnenuntergang am Glauberger Keltenmuseum.  

Per E-Bike zum Glauberg

Der Ausflug der Frauen durch die Heimat der Keltenfürsten beginnt am Samstag um 14 Uhr. Er führt nach Himbach in den Garten der Familie Dörr und auf dem Weg zurück zum Keltenmuseum. „Dort können die Frauen auf der Dachterrasse das atemberaubende Panorama und später die Abfahrt hinunter zum Ausgangspunkt genießen“, schwärmt Tourleiterin Elfriede Pfannkuche.  Anmeldung bis 26. März unter 0177/7970140. Die Tour ist eine der  Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag in Oberhessen.

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Kunst am Bahnhof von Glauberg. Hier beginnen alle Pedelec-Touren. Foto: Willführ

In der Saison 2015 gibt es noch andere geführte Themen-Touren durch die schönsten Gärten in Oberhessen, zu den Kelten im Büdinger Land oder zu einem Rendezvous mit Storch und Biber in den Nidder-Auen. Dafür  stehen am Bahnhof Glauburg-Glauberg 17 E-Bikes bereit.

Elfriede Pfannkuche hat alles im Blick. Die 17 Pedelecs, die am Bahnhof Glauberg stehen, ebenso wie die Strecken der E-Bike-Touren in der Archäologielandschaft Wetterau. Denn die ehemalige Bürgermeisterin von Hirzenhain ist verantwortlich für das „Genussradeln mit Rückenwind“ zwischen Glauberg und Büdingen, Hirzenhain und Gederner See. Nicht nur auf dem Papier: Elfriede Pfannkuche begleitet alle Ausflüge fachkundig, ist sie doch Natur- und Kulturführerin sowie Radfahrlehrerin.

Altstadtflair am Abend

„Ich habe die Touren im wahrsten Sinne des Wortes selbst erfahren“, sagt die passionierte Mountain-Bikerin. Die acht Feierabendtouren zum Jerusalemer Tour in Büdingen mit „Altstadtflair am Abend“, zum Wachtturm bei Limeshain oder in die mittelalterlichen Gassen von Ortenberg ebenso wie die zwölf Tagestouren zum Aqua-Park am Gederner See oder zur Weidenkirche in Steinberg, dem „Gotteshaus mit Blätterdach“. Start für alle Ausflüge ist am Bahnhof Glauburg-Glauberg in der Heegheimer Straße 14.

Die Räder stehen zur Abfahrt bereit. „Ganz wichtig: Bitte ziehen Sie einen Helm auf (wird vom Veranstalter gestellt) und schalten Sie das Rad ein, damit der Akku aktiviert wird.“ Geht mit einem simplen Knopfdruck auf dem Display. Auf dem dann als Einschaltstufen „Eco, Tour, Sport und Turbo“ auftauchen. Los geht es nach Büdingen. Im „Eco“ lässt sich die Strecke bis zum am Modellbahnhof und der Kulturhalle in Stockheim problemlos bewältigen. Bei Gegenwind im Renaturierungsgebiet am Seemenbach hilft es schon, in den Tour-Gang zu schalten. Der liegt, wie die anderen linkerhand. Rechts lässt sich der Fahrverlauf weiter steuern. „Wenn es bergauf geht, schalten Sie auf 3 oder 4 parallel zum Tourengang“, empfiehlt die ausgebildete Radlehrerin. Klappt gut. Allein: Die Vorstellung, dass man, um voranzukommen, auf einem Pedelec überhaupt nicht in die Pedale treten muss, ist falsch. Elfriede Pfannkuche lacht: „Der Akku macht das Treten leichter, ersetzt es aber nicht.“ Bei kurzen Stopps informiert die Gästeführerin über die Renaturierung des Seemenbachs, den ehemaligen Hubschrauber-Landeplatz der US-Armee oder die Wasserbüffel in Oberhessen. Ankunft in Büdingen. Zeit für eine Pause.

Mit „Turbo“ hinauf zum Keltenmuseum

Der Wind hat gedreht, bläst wieder von vorne. Gut, dass es „Tour“ und „Sport“ und für das letzte Stück hinauf zum Museum der Keltenwelt am Glauberg auch „Turbo“ gibt. „Wenn wir kurz vor dem Container links ankommen, schalten Sie auf Turbo um, rechts, und links, auf Gang 3, dann geht alles ganz einfach.“ Stimmt: Der letzte Kilometer mit stetem Blick auf das Museum und die Prozessionsstraße können mit dem Pedelec auch ungeübte Radler dank Akku-Unterstützung gut bewältigen.

Special zum Polocup

Noch ein besonderer Tipp: Am Sonntag, 9. August 2015, werden auf dem Hofgut Hofgut Luisenlust bei Hirzenhain die Deutschen Meisterschaften im Low Goal Polo ausgetragen. Ein Tag, an dem die Radler auf „rassige Polo-Pferde, waghalsige Reiter und packende Spiele“ nebst einem „gepflegten Country-Ambiente mit Handwerkskunst sowie regionalen Leckereien“ treffen.

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Die zwölf Tagestouren sowie die Feierabend-Ausflüge können von Gruppen ab fünf Personen – neben den angegebenen Terminen mit Anmeldung bis zum Vortag – auch zu einem Wunschtermin gebucht werden. Elfriede Pfannkuche:  „Gerne organisieren wir auch eine individuelle Tour nach Wahl“.  Mit voll aufgeladenem Akku lassen sich bis zu 80 Kilometer durch die Archäologielandschaft Wetterau zurücklegen. Sehenswerte Ziele bietet diese reichlich.

Anmeldung für Gruppen bei Wunschterminen unter 0177/7970140 bei Elfriede Pfannkuche.

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