Neonazis intim

Aussteiger berichtenNeonazis-im-Lumdatal

Ungestört tummelten sich Neonazis lange Zeit im Lumdatal bei Gießen. Sie machten sich in Jugendzentren breit, hatten einen Stammtisch bei der Kerb, rekrutierten ihren Nachwuchs an der Gesamtschule. Anhand von Interviews mit zwei Aussteigern zeichnet das Buch „Neonazis auf dem Lande“ zwölf Jahre Neonazi-Unwesen im Lumdatal nach.

Die Neonazis im Lumdatal „haben in der Region auch viel gemacht, haben an Kegelevents teilgenommen oder an Fußballturnieren. Die waren auch überall gern gesehen, haben auch auf der Kirmes einen Tisch bekommen“, berichtet Aussteiger Malte (Name geändert).

Das Buch zeigt, wie man in die Fänge der extrem Rechten gerät, es zeigt aber auch, wie man sich wieder daraus befreien kann.

„Neonazis auf dem Lande“ (85 Seiten im Din-A5-Format) gibt es für 5,50 Euro exklusiv beim Neuen Landboten. Es kann nach Bezahlen mit dem Laterpay-Button als PDF-Datei heruntergeladen werden (dazu auf den Titel des Artikels klicken) oder es kann über info@landbote.de als PDF-Datei oder E-Book bestellt werden.

Die Hälfte des Erlöses aus dem Verkauf des Buches fließt in den weiteren Auf- und Ausbau des Neuen Landboten.

Hiroshima und Nagasaki

In 70 Jahren nix gelernt

 Von Ursula Wöll220px-Friedenstaube_weiss_blau_kreis.svg

Vor 70 Jahren wurden zwei Städte in Japan durch nur zwei Atombomben vernichtet. Heute besitzen die neun Atommächte ein Arsenal von 16000 Sprengköpfen, das sogar noch aufgerüstet werden soll. Die militärische Nutzung der Atomenergie setzt die zivile voraus, beide Technologien sind zwei Seiten einer Medaille. Das zeigt eine Ausstellung „Die Nukleare Kette“ der „Ärzte gegen den Atomtod“, die ab 2. 7. 2015 in Darmstadt und ab 8. 7. 2015 in Frankfurt zu sehen ist. Hiroshima und Nagasaki weiterlesen

Traumbusen-OP

Klinik kippt Werbekampagne

Schönheitsoperationen gibt es weiterhin, aber zumindest Werbung für die „Traumbusen-OP“ wird es beim Evangelischen Krankenhaus in Gießen nicht mehr geben. Die Werbekampagne für das Schnäppchen-Angebot war heftig kritisiert worden. Landbote-Autorin Ursula Wöll hatte exklusiv über die Traumbusen-Werbung berichtet, daraufhin waren mehrere Medien, darunter der Hessische Rundfunk, auf das Thema eingegangen. Traumbusen-OP weiterlesen

Windpark am Winterstein

Keine Mehrheit im Stadtparlament

Das Stadtparlament in Friedberg (Wetteraukreis) hat sich gegen die Verpachtung von Gelände an einen Projektentwickler für Windräder ausgesprochen. Die Grünen hatten das beantragt. Einer der interessierten Investoren ist Hessen-Energie, eine Tochter des Wetterauer Energieversorgers Ovag.  Unterdessen tobt im benachbarten Butzbach ein Kleinkrieg zwischen einer Bürgerinitiative und Projektierern für einen Windpark im Stadtteil Bodenrod. Windpark am Winterstein weiterlesen