Lebendig im Sarg?

So verhinderte die Obrigkeit Tragödien

Der Blick in alte Amtsblätter birgt Einsichten ins pralle Leben unserer Vorfahren. Petra Schnelzer von der Pressestelle des Wetteraukreises hat bei ihrem Besuch im Archiv ein eher morbides Thema entdeckt.  Im Amtsblatt Nummer 5 aus dem Jahr 1843 ist von einer polizeilichen Bekanntmachung zu lesen, „betreffend: Das zu frühe Beerdigen der Todten, sowie die Beerdigung der Todten in medicinisch-polizeilicher Hinsicht“.

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Geschichte in Privatbesitz

Klage auf Akteneinsicht

Von Klaus Nissen

Die Geschichtsforscher haben die Faxen dicke. Sie gehen jetzt zum Kadi. Demnächst wollen einige von ihnen beim Verwaltungsgericht Gießen den Zugang zu den Rentkammerarchiven der Fürsten zu Ysenburg erzwingen. Konkret: den Eintritt ins Bandhaus neben dem Schlosspark. In dem arg baufälligen Sandsteingebäude aus dem Jahre 1572 lagern wahre Informationsschätze, vermutet der Historiker Christian Vogel.

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Riesen-Blumen am Parkhaus

Patrick Borchers in  Gießen

Von Jörg-Peter Schmidt

Der Hagener Patrick Borchers sorgt mit seinen künstlerischen Arbeiten, die im Juli und August 2017  in Gießen zu sehen sind, für öffentliches Interesse. So kann man täglich beobachten, wie Passanten vor der rund 120 Meter breiten und etwa 15 Meter hohen Fassade des Parkhauses beim früheren Schlachthof an den Hessenhallen stehen bleiben.

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Atomkrieg

Fünf vor 12, nein schlimmer noch

von Ursula Wöll

Seit  1947 stellen Atomwissenschaftler die Zeiger der „Doomsday Clock“ in jedem Januar neu. Die Uhr zeigt, wie nahe die Menschheit der Gefahr einer atomaren Katastrophe ist. Seit 2007 reden auch Klimaforscher mit. Die jährliche Prognose wird im „Bulletin of the Atomic Scientists“ veröffentlicht. Vergangenen Januar nun rückten die Wissenschaftler die Zeiger von 3 Minuten vor 12 auf 2 1/2 Minuten vor 12 Uhr vor. Atomkrieg weiterlesen

Tuberkulose

Gießener Initiative unterstützt Erkrankte

Tuberkulose ist für die meisten Menschen heute eine Krankheit aus vergangenen Zeiten. Kein Wunder, die medizinische Versorgung in Deutschland ist gut und damit auch die Heilungschance für Erkrankte. Allerdings ist die Therapie langwierig und fordert Disziplin bei der Medikamenteneinnahme. Um die Patientinnen und Patienten während der Therapie zu unterstützen, haben das medizinische „Schwerpunktcurriculum Global Health“ der Justus-Liebig-Universität Gießen und das Gesundheitsamt des Landkreises Gießen das Projekt „Together Against Tuberculosis“ ins Leben gerufen. Das Bild zeigt einen befallene Lunge (Foto: Wikipedia) Tuberkulose weiterlesen

Bürgermeisterwahl Friedberg

Die Kandidaten im Vergleich

Nun sind alle Fragebögen komplett: Welche Ideen sie für die Kaiserstraße haben und welche Musik sie am liebsten hören, was sie am liebsten lesen und wie es mit dem Areal der einstigen US-Kaserne weitergehen soll, das und viel mehr  verraten die Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 24. September 2017 in Friedberg in einem Fragebogen des Landboten.  Dirk Antkowiak (CDU), Bernd Baier (Linke), Markus Fenske (Grüne), Klaus-Dieter Rack (SPD) und Horst Weitzel (parteilos) stehen außerdem bei „Friedberg spielt“ am 6. August 2017 um 15 Uhr auf der Bühne am Elvis-Presley-Platz und spielen mit dem Landboten „Einer wird gewinnen“.  Neu ist der Fragebogen des Linken-Bürgermeisterkandidaten Bernd Baier. Bürgermeisterwahl Friedberg weiterlesen

Schweinepest

Erhöhte Vorsicht geboten

In Tschechien wurde Ende Juni 2017 der Ausbruch der hochansteckenden afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen gemeldet. „Die Krankheit ist damit nur noch etwa 300 Kilometer von Deutschland entfernt“, betont Hans-Peter Stock, der für den Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz zuständige Dezernent beim Kreis Gießen. Er ruft Nutztierhalter, Jäger, Tierärzte und Reisende zu erhöhter Vorsicht auf: „Eine Einschleppung in heimische Tierbestände muss verhindert werden.“ (Foto: 4028mdk09/Wikipedia) Schweinepest weiterlesen

Energieeffizienz

Gesucht: Firmen, die Energie sparen wollen

Von Klaus Nissen

Jobtickets für die Mitarbeiter, geringere Kosten für Strom und Heizung, ein positives Image dank einer niedrigen C02-Bilanz – all das will die Mittelhessische Energiegenossenschaft (MiEG) den Wetterauer Firmen bescheren. Doch dafür braucht sie mindestens zehn Unternehmen, die sich auf ein Energieeffizienz-Netzwerk einlassen.

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