Programm im Hessenpark

Bessere Wege, mehr Informationen

Von Corinna Willführhess1

Mit einer „Service-Offensive“ startet der Hessenpark in die neue Saison. Um die Anziehungskraft des Freilichtmuseums weiter zu steigern, öffnet ein attraktiveres Eingangsgebäude mit Museumsshop seine Pforten, werden 2,5 Kilometer der Hauptwege saniert und neun wegweisende Übersichtstafeln aufgestellt. Die Besucher erwartet zudem ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm, unter anderem mit der Sonderausstellung „Der Apfel, Kultur mit Stiel“ und erstmalig mit einem Beitrag zu den Bad Homburger „Blickachsen“. Programm im Hessenpark weiterlesen

AfD rückt nach rechts

Rechts-Intellektueller Lichert  jetzt Mitglied

Von Klaus Nissen

LichertDer Karbener Rechts-Intellektuelle Andreas Lichert (Foto) hat sich der Alternative für Deutschland (AfD) angeschlossen. In der AfD habe sich ein „deutlicher Rechtsruck“ vollzogen. „Wir müssen von einer weiteren extrem rechten Partei im Wetteraukreis ausgehen“, sag Andreas Balser von der Antifaschistischen Bildungsinitiatve Wetterau (Antifa-BI). AfD rückt nach rechts weiterlesen

Auschwitz – verleugnet

Diskussion über „Labyrinth des Schweigens“

Von Corinna Willführlabyrinth

„Im Labyrinth des Schweigens“ – ein Titel, wie er zu einem Mafia-Thriller passen könnte. Doch der Film von Regisseur Giulio Ricciarelli hat eine noch weitgehend unbearbeitete Zeit der deutschen Geschichte im Fokus: die Jahre vor den Auschwitz-Prozessen (ab 1963) in Frankfurt. Ihr wichtigster Protagonist war der hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer. Seinen Namen trägt heute das „Institut zur Geschichte und Wirkung des Holocaust“. Das Capitol Butzbach zeigt den Film einmalig am Dienstag, 3. März, 19 Uhr – mit der Möglichkeit im Anschluss mit einem Mitarbeiter des Instituts zu diskutieren. Auschwitz – verleugnet weiterlesen

Kriege, Pest, Schulden

Die Büdinger litten unter vielen Plagen

Von Klaus Nissen

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Dr. Volkmar Stein (Foto: Nissen)

Die Schulden waren noch am ehesten zu ertragen. Über die aktuellen Probleme der Griechen hätten die Büdinger im 18. Jahrhundert nur gelacht. 765 304 Gulden schuldeten die Grafen von Isenburg und damit auch die Büdinger Bürger diversen Gläubigern. „Das war das 15-fache des gesamten Jahreseinkommens der Stadt“, erzählt der Historiker Dr. Volkmar Stein. Die griechischen Schuldenmilliarden machen dagegen „nur“ das 3,7-fache der jährlichen Wirtschaftsleistung aus.

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