Mahnwache in Friedberg

Für den Hambacher Forst

Aus Protest gegen die Räumung des Besetzercamps im Hambacher Forst und gegen die geplante Rodung an der Braunkohlegrube gibt es am Samstag, 15. September in Friedberg eine Mahnwache. Die Initiative Querstellen-Friedberg ruft dazu auf. Und hofft, dass möglichst viele Besucher zwischen 11 und 12 Uhr auf den Elvis-Presley-Platz kommen. Die Organisatoren schreiben: „Seht nach der Schubkarre mit Kohle und dem gelben Quersteller-X.“ Eine weitere Mahnwache ist für Samstag, 22. September am selben Ort zwischen 11 und 14 Uhr geplant.  Weitere Aktionen gibt es am Frankfurter Flughafen.

Mahnwache in Friedberg und Frankfurt

Waldbesetzer gibt es auch in der Rhein-Main-Region. Seit langem wohnen einige Aktivisten in Baumhütten am Frankfurter Flughafen. Sie campen im Treburer Oberwald, von dem sechs Hektar Anfang 2019 für den Bau einer Zubringerstraße zum künftigen Terminal 3 gerodet werden sollen. Am Montag, 17. September um 18 Uhr berichtet die Besetzerin Mikka bei der Montagsdemo im Terminal 1 des Flughafens über das leben im Waldcamp.

Die Waldbesetzer an der Südostecke des Flughafens haben auch Verbindung zu den Baumbewohnern im Hambacher Forst zwischen Köln und Aachen. Wie dort die Situation gerade ist, ist nachzulesen auf dem Blog aus dem Treburer Oberwald:

waldbesetzung.blogspot.de

Ein Gedanke zu „Mahnwache in Friedberg“

  1. Zur Mahnwache waren mir die 35 km doch zu weit. Aber Ihr habt mich auf eine Idee gebracht. Ich habe ein riesiges Plakat im Vorgarten direkt an der vielbefahrenen Straße angebracht. Damit die Buchstaben groß sind, steht nur drauf: Bäume (unterstrichen) und Kohle drunter (durchgestrichen). Wenn ich das mit zwei linken Händen und einer alten Farbdose zustandebringe, können das sicher auch andere nachahmen! Der Kohleabbau ist ja kein regionales Problem allein. Die Braunkohle als dreckigster Brennstoff muss sofort gebannt werden, also in der Erde bleiben.
    Danke für Eure Initiativen in Friedberg und danke auch an die Baumhaus-BewohnerInnen! Bei den herrlichen alten Bäumen entschuldige ich mich stellvertretend für die menschliche Dummheit bzw. die Dummheit der Konzerne und der ihnen hörigen PolitikerInnen, die Profit über Lebensgrundlagen stellen.

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