Hin und Weg

Canadian Brass & Knabenchor

Sonntag, 24. Juli, 17 Uhr, Ev. Kirche, Kirchgasse, 36399 Nieder-Moos. Eintritt: 18 bis 53 Euro. Karten an der Abendkasse ab 16 Uhr. Vorverkauf: per E-Mail an info@nieder-mooser-konzertsommer.de oder im Internet unter nieder-mooser-konzertsommer.de sowie per Fax an 06644/7576. Ticket-Hotline 0180 60 50 400 (ADticket, 20 Cent/Min.)

The Canadian Brass und der Knabenchor Hannover sind im Sommer 2019 erstmals gemeinsam auf der Bühne zu erleben und präsentieren eine Mischung aus Originalkompositionen für Brass-Ensembles und Arrangements deutscher Volkslieder. Dabei erklingen Lieder wie „O Täler weit, o Höhen“, „Die Gedanken sind frei“, „Der Lindenbaum“, Mozarts „Sehnsucht nach dem Frühlinge“ sowie Morgen- und Abendlieder von Mendelssohn, Brahms und Reger. The Canadian Brass gilt als das bekannteste und erfolgreichste Blechbläserquintett der Welt. Canadian Brass schafft es nahtlos zwischen allen Stilen und Epochen einen musikalischen Bogen zu spannen. Ein kurioses Markenzeichen ist das Auftreten neben dem obligaten Frack für Kammermusiker mit weißen Turnschuhen. Der Knabenchor Hannover ist seit fast 65 Jahren ein Spitzenensemble seines Genres. Über 80 Tourneen führten den Chor in mehr als 45 Länder. Seine Schallplatten und CDs sind hoch dekoriert, vom Deutschen Schallplattenpreis über den Diapason D’Or bis zum ECHO Klassik. Als Kulturbotschafter in aller Welt repräsentiert der Knabenchor Hannover heute die Landeshauptstadt Hannover, das Musikland Niedersachsen und die Bundesrepublik Deutschland europa- und weltweit.Gleichzeitig ist der Knabenchor Hannover eine der herausragenden Bildungseinrichtungen Niedersachsens. Der Knabenchor Hannover steht damit in der Tradition des ‚Königlich hannoverschen Hof- und Schlosskirchenchores‘ des 19. Jahrhunderts und greift ein Stück Musikgeschichte auf, das bis zum Knabenchor der spätgotischen Marktkirche und Lateinschule zurückreicht.

Stadtspaziergang in Gießen

Sonntag, 14. Juli, 15 Uhr, Alte Universitätsbibliothek, Bismarckstr. 37, Gießen.  Eintritt frei

Ein Stadtspaziergang auf den Spuren der Gießener Geschichte wird im Rahmen der Ausstellung „Gießen ist … – Orte und Bewusstsein einer Stadt“ angeboten. Für die Erläuterungen sind Ingke Günther, Jörg Wagner und Christian Zahner (Architekt) zuständig. Die Firma Gail Keramik war nicht nur einer der größten Arbeitgeber in der Universitätsstadt, sondern auch ein traditionsreiches Unternehmen, dessen Produkte Bauwerke in der ganzen Welt zieren. Auch in Gießen ist die Gail`sche Kachel noch an vielen Gebäuden – vor allem der Nachkriegsarchitektur – zu finden. Gemeinsam mit dem Architekten Christian Zahner wird der Gießener Stadtraum erwandert. Für einen kleinen Imbiss unterwegs ist gesorgt. Die Firma Gail ist einer der Themenbereichen der dritten „Stadt[Labor]“-Ausstellung, die noch bis zum 18. August 2019 im Alten Schloss in Gießen besucht werden kann. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag jeweils 10 – 16 Uhr.

Widerstand in Zivil

Donnerstag, 18. Juli, 19 Uhr, Denkbar, Spohrstraße 46A, 60318 Frankfurt am Main. Eintritt frei.

Vor 75 Jahren versuchte ein großer Kreis von zivilen und militärischen Widerstandskämpfern am 20. Juli 1944 das NS-Regime zu stürzen. Zu den zivilen Widerständlern des Wilhelm Leuschner-Kreises gehörte in Frankfurt der Kriminalbeamte Christian Fries als Stützpunktleiter. Fries bereitete auch die Flucht des allseits geschätzten jüdischen Frankfurter Professors Karl Herxheimer und seiner Hausdame Henriette Rosenthal in die Schweiz vor. „Widerstand in Zivil: Der Kriminalbeamte Christian Fries und seine Widerstandszelle in Frankfurt/Main“ ist das Thema des Referats von Petra Bonavita. Sie erforscht seit vielen Jahren das Schicksal der jüdischen Frankfurter, die sich ins Ausland oder in der Illegalität lebend vor einer angekündigten Deportation bewahren konnten. Zu den Veröffentlichungen von Petra Bonavita gehören unter anderem: „ Mit falschem Pass und Zyankali. Retter und Gerettete aus Frankfurt am Main in der NS-Zeit. (Stuttgart 2009), „Nie aufgeflogen: Gotthold Fengler: Ein Gestapo-Beamter als Informant einer Widerstandszelle im Frankfurter Polizeipräsidium“ (Berlin 2013).

Erlebnisführung am Limes

Sonntag, 21. Juli, 14 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz Zugmantel an der B 417, Hühnerstraße, gegenüber Waffel Löser bei Taunusstein-Orlen. Unkostenbeitrag: Erwachsene 8 Euro, Kinder von 7 bis 12 Jahre 3 Euro, vergünstigte Familienkarten.

Der Naturpark Rhein-Taunus und die Mitglieder der Römer- und Germanengruppe Zugmantel Kohorte bieten eine Sommerferien-Erlebnisführung, bei der auf unterhaltsame Weise der Alltag im und um das ehemalige Römerkastell Zugmantel miterlebt werden kann. Lea, die weitgereiste Händlerin, und Ursus Treverus, der römische Soldat, (Foto) nehmen ihre Gäste mit auf einen Spaziergang in die Mitte des 3. Jahrhunderts unserer Zeitrechnung. Der Witterung angemessene Kleidung und festes Schuhwerk werden empfohlen, ein Teil des Rundweges ist nicht Rollstuhl geeignet. Von 15.30 bis 17 Uhr kann der Limesturm besichtigt werden.

Zu den Römern auf der „Alteburg“

Donnerstag, 28. Juli, 14 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz am Festgelände „Alteburg“ bei den Limestafeln, an der Landstraße L3273 bei Idstein-Heftrich. Unkostenbeitrag: Erwachsene 8 Euro, Kinder von 7 bis 12 Jahre 3 Euro, vergünstigte Familienkarten.

Die Limes Cicerones – Gästebegleiter am Welterbe „Limes“ – laden zu einer Führung amauf dem Areal des ehemaligen römischen Kastelldorfs bei Idstein-Heftrich, heute besser bekant als das Gelände des Alteburger Marktes. Auf unterhaltsame Weise kann dem Alltag in der Antike nachgespürt werden, der durch Orginalfunde und Repliken der Römer- und Germanenzeit veranschaulicht wird. Schwerpunkt der Führung ist das Leben und der Handel in einem römischen Kastelldorf. Lea, die weitgereiste Händlerin und Ursus Treverus, der römische Soldat nehmen ihre Gäste mit auf einen Spaziergang ins 3. Jahrhundert nach Christus. Die Führung dauert etwa eineinhalb Stunden.

Führung in der Phantastischen Bibliothek

Samstag, 31. August, 11 Uhr, Phantastische Bibliothek, Turmstraße 20, 35578 Wetzlar. Um Anmeldung unter Telefon 06441-4001-40 wird gebeten.

In die Bücherwelten der Phantastischen Bibliothek Wetzlar kann bei dieser Führung eingetaucht werden. Als weltweit größte öffentlich zugängliche Sammlung phantastischer Literatur hat dieser Ort gleich mehrere Funktionen: Er dient Wissenschaftlern mit dem 300.000 Titeln umfassenden Fundus als wertvoller Ort für Recherche und Inspiration; er lädt Kinder in kunterbunt gestaltete und zum Spielen wie zum Lesen anregende Räumen ein, um dort Rittern, Drachen, Gespenstern und vielen mehr auf die Spur zu kommen; nicht zuletzt aber ist die Phantastische Bibliothek Wetzlar aber auch ein leser- und nutzerfreundlicher Ort, an dem nicht nur Märchen und Mythen, sowie Werke der Fantasy und Science Fiction kostenfrei gelesen und ausgeliehen werden können, sondern auch literarisch anspruchsvolle Klassiker der Phantastik, wie sie etwa von Shakespeare und Goethe vorliegen. Dieser ungewöhnliche Ort wird nun mit einer kostenfreien öffentlichen Führung jenseits der regulären Öffnungszeiten zugänglich gemacht. Die Führung dauert
45 Minuten. Im Anschluss kann die Bibliothek auf eigene Faust zu erkundet und auch Bücher können ausgeliehen werden.