Hin und Weg

Landtagspräsident bei „Bürger für Boden“

Sonntag, 22.7., 15 Uhr, Römerhof an der Kreisstraße 181 von Berstadt nach Echzell, direkt neben dem geplanten Rewe-Areal

Das geplante Rewe-Logistikzentrum in Berstadt ist ein Symbol für den Flächendruck im Ballungsraum, der mit dem Ausbau von Verkehrswegen, Siedlungs- und Gewerbegebieten insbesondere nun die Wetterau erfasst. Die aber hat eine Jahrtausende alte Tradition als Agrarregion. Das nun beste landwirtschaftliche Böden einem Logistikzentrum weichen sollen, bezeichnet das Aktionsbündnis aus Kirchen, Umweltverbänden und Bauernverband als „Dammbruch“. Es stellt sich damit die Frage nach der Identität der Region, kurzum: “Welche Wetterau wollen wir eigentlich?”

Kreistagsvorsitzender Armin Häuser (links) und Landtagspräsident Norbert Kartmann

Darüber will die BI „Bürger für Boden“ mit dem Landtagspräsidenten Norbert Kartmann, einem bekennenden Wetterauer, und dem Wetterauer Kreistagsvorsitzenden Armin Häuser diskutieren. Zudem hat die BI für diesen Sonntag den ehemaligen Landwirt Rudolf Kring aus Lich eingeladen. Er wird unter dem Motto „Fruchtbarer Boden ist eine Wunderwelt“ über den Wert und die Bedeutung des Bodens referieren. Rudolf Kring wurde Anfang der 80er Jahre durch den Bau der ersten hessischen Biogasanlage bekannt. Der Hobby-Imker hat mehrere Bücher geschrieben und hält Vorträge über gesunde Ernährung und Umweltschutz.

„Blutmond“ am Keltenmuseum

Freitag, 27. Juli, 20.45 bis 24 Uhr, Keltenmuseum am Glauberg, Am Glauberg 1, 63695 Glauburg, Eintritt frei

Monfinsternis. Montage von Jason Snell von Mill Valley/Wikipedia

Die längste totale Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts, den „Blutmond“, beobachtet die Frankfurter Sternwarte am Keltenmuseum Glauberg. Das ganz besondere Himmelsschauspiel beginnt um kurz nach 21 Uhr. Der blutrote Vollmond wird in südöstlicher Richtung am Horizont aufsteigen und sich allmählich immer mehr verfinstern. Die diesjährige totale Mondfinsternis dauert ganze 103 Minuten ist damit die längste Finsternis im 21. Jahrhundert. Allerdings: Beobachten lässt sich dieses astronomische Highlight nur bei freier Sicht zum Horizont. Denn der Vollmond kriecht in den Sommermonaten nur in einer sehr flachen Bahn über den Himmel. Die Sternwarte des Physikalischen Vereins, Frankfurt, hat sich deshalb einen besonderen Logenplatz in beeindruckender Landschaft ausgesucht: das Museum Keltenwelt am Glauberg. Besucher können dort ab 20:45 Uhr unter fachlicher Anleitung einen Blick durch die bereitstehenden mobilen Teleskope werfen. Auch eigene Ferngläser sollten mitgebracht werden. Das Museums-Bistro hat an diesem Abend geöffnet, so dass auch für das leibliche Wohl gesorgt ist.

Dia-Vortrag zur Geschichte der Adlerwerke

Mittwoch, 1. August, 19 Uhr, Gallus-Theater, Kleyerstraße 15, 60326 Frankfurt, (Nähe S-Bahn-Station Galluswarte)

„Die Geschichte der Adlerwerke – Ein aufstrebender Betrieb im alten Frankfurt“ ist das Thema des Lichtbildervortrags von Horst Koch-Panzner, Winfried Becker und Lothar Reininger. Die Adlerwerke – 1886 zunächst als Fahrradmanufaktur gegründet- erlebten einen raschen Aufstieg vom mittelständischen Unternehmen bis zum größten Automobilhersteller Deutschlands bis zum Untergang ab 1987. Die Referenten laden zu einer Reise durch die wechselreiche Geschichte der alten Maschinenfirma ein.

Harry Messerschmidts  phantastische Welten
Sonderausstellung im Heuson-Museum Büdingen vom 11. August bis 28. Oktober 2018. Eröffnung am 11. August, 14 Uhr.

Der Büdinger Geschichtsverein würdigt das Lebenswerk von Harry Messerschmidt (1947-2017) in einer Sonderausstellung. Dazu werden im Heuson-Museum in der Büdinger Altstadt eine Auswahl seiner Comics, Zeichnungen und Dioramen gezeigt.  Seine Werke wurden hauptsächlich von Comic-Verlagen veröffentlicht. Science-Fiction-Geschichten, „Wilder Westen“ und „Dschungel“ waren seine Themen. Er arbeitete aber auch für den Bastei-Verlag und erstellte ab 1984 Illustrationen für Perry Rhodan, der großen deutschen Science-Fiction-Serie.  Ab 1990 kamen neun Historische Comics dazu, u.a. „Geschichte der Ronneburg“, „Lissberg-Saga“ und „Zeitreise in das Büdinger Land“.

Harry Messerschmidt. Foto: Hans Simon

Harry Messerschmidt war der Natur sehr verbunden. Dies zeigt sich in den Arbeiten, die er für den NABU, den Waldkindergarten „Die Frischlinge“ und die Initiative „Faszination Regenwald“ fertigte. Auch ein Teil dieser Zeichnungen werden gezeigt werden.
Ein besonderes Highlight der Ausstellung bilden seine Dioramen, Szenen mit Modelllandschaften und -figuren. Auch hier ist er seinen Lieblingsthemen treu geblieben: Dinosaurier bewegen sich in urzeitlicher Natur, Indianer durchstreifen monumentale Felslandschaften, ein Ufo landet in extraterrestrischer Umgebung.

Eröffnet wird die Sonderausstellung am 11.08.2018 um 14. Frank Uwe Pfuhl und Alfred Leiß werden zur Eröffnung aus ihrer  gemeinsamen Arbeit mit Harry Messerschmidt berichten.  Der Eintritt ist frei.

Kammerkonzert im Wald

Sonntag, 19. August, 17.30 Uhr, Waldhaus, Münzenberg-Gambach. Karten für 23 bis 28 Euro, Picknickplatz für 4 Erwachsene oder 2 Erwachsene und bis zu 4 Kinder 60 Euro, gibt es per Email an tourismus@muenzenberg.de oder in der Bindernagelschen Buchhandlung, Butzbach; Buchhandlung am Park, Bad Nauheim; Priviligierte Hof-Apotheke Lich, Atelier am Markt, Münzenberg

Einer etwas ungewöhnlichen Tätigkeit gingen acht Gambacher Jäger am Waldhaus in Gambach nach: sie ebneten die Wiese auf der Lichtung ein. Grund für diesen ehrenamtlichen Einsatz ist das Kammerkonzert Music-„First“. Die Jagdpächter kümmerten sich um die Fläche, damit dort für die Veranstaltung eine Bühne aufgestellt werden kann. Sieben Musiker der Neuen Philharmonie Frankfurt spielen dort ein „amerikanisches“ Kammerkonzert mit Werken von Bernstein, Gershwin, Copland und Dvorak. Rund 300 Zuschauer werden nun auf der sorgfältig vorbereiteten Fläche Platz finden. Besonders die Inhaber von Tickets für Picknickplätze werden diesen Einsatz der Jäger begrüßen, wenn Getränke und Speisen auf einen stabilen Untergrund abgestellt werden können. Infos zum Konzert gibt es hier http://muenzenberg.de/Kammerkonzert-im-Wald.html

Gedenkstättenfahrt nach Buchenwald

20. bis 24. August, Jugendbildungswerk des Kreises Gießen, Anmeldung bis 15. Juni. Infos bei Jugendbildungsreferentin Julia Erb (Telefon 0641 9390-9233 oder E-Mail julia.erb@lkgi.de). Die Teilnahme kostet 100 Euro

„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen“, sagt der Philosoph und Schriftsteller George Santayana. Damit sich auch Jugendliche der Erinnerungskultur bewusst sind, bietet das Jugendbildungswerk des Landkreises Gießen seit 30 Jahren Gedenkstättenfahrten an. Ziel in diesem Jahr ist das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar. Zielgruppe sind Jugendliche ab 14 Jahren. „Die Tatsache, dass es immer weniger Zeitzeugen gibt, macht das Erinnern umso wichtiger“, sagt Jugenddezernent Hans-Peter Stock. Er betont die Bedeutung von Gedenkstättenfahrten: „Jugendliche müssen sich mit der nationalsozialistischen Geschichte Deutschlands auseinandersetzen. Gedenkstättenfahrten wirken nachhaltig, ermöglichen intensive Erfahrungen und verdeutlichen, dass Demokratie nicht selbstverständlich ist.“ Die Fahrten seien vielmehr

Der Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald ist fester Bestandteil der Gedenkstättenfahrten des Landkreises Gießen. (Quelle: Jugendförderung)

wichtiger Bestandteil politischer Bildungsarbeit. Am Ende des Zweiten Weltkriegs war Buchenwald das größte Konzentrationslager im Deutschen Reich. An diesem Ort waren fast 280.000 Menschen gefangen, und über 56.000 Menschen starben an Folter, medizinischen Experimenten und Auszehrung. Mit dem Lager sollten politische Gegner bekämpft, Juden, Sinti und Roma verfolgt sowie Homosexuelle, Wohnungslose, Zeugen Jehovas und Vorbestrafte ausgeschlossen werden. Jugendbildungsreferentin Julia Erb sagt: „Originalschauplätze machen die Verbrechen des Nationalsozialismus auf eindringliche Weise erfahrbar. Es ist uns deshalb wichtig, neben den gemeinsamen Besichtigungen und individuellen Recherchearbeiten, ausreichend Raum für Fragen, Gespräche und Reflexionsrunden zu bieten.“ Die fünftägige Gedenkstättenfahrt wird in Kooperation mit der Theo-Koch-Schule Grünberg und der Arbeitsstelle Holocaustliteratur der Justus-Liebig-Universität Gießen organisiert. Im Preis sind Übernachtungen, Verpflegung sowie Fahrt- und Programmkosten enthalten. Die Teilnehmer brauchen keine Vorkenntnisse und werden von drei Pädagoginnen und Pädagogen begleitet. Am 16. Juni und 8. August sind Vorbereitungstage. Informationen, Flyer und Anmeldekarten sind auf der Internetseite des Jugendbildungswerks zu finden.

Ferienprogramm im Wetterau-Museum

bis 3. August, Wetterau-Museum, Haagstraße 16, 61169 Friedberg, Info-Telefon 0 60 31 / 88 215

Das Wetterau-Museum bietet für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahre Ferienworkshops an. Die zwei- bis dreistündigen Veranstaltungen nehmen die Kinder mit in die Steinzeit oder die Zeit der Kelten oder Römer, es werden alte Kinderspiele gespielt oder Marmelade gekocht, es gibt spielerische Entdeckungstouren durch das Museum, zum Adolfsturm und in den Burggarten. Die Workshops knüpfen an die Ausstellungen des Wetterau-Museums oder historische Themen an und vermitteln Kindern spielerisch und erlebnisorientiert einen Einstieg in die Geschichte und Kultur Friedbergs und der Wetterau. Das gemeinsame spielen, kochen, entdecken, malen oder basteln steht dabei immer im Vordergrund. In der letzten Ferienwoche wird vom 1. bis 3. August eine dreitägige Veranstaltung in Kooperation mit der Kinderfarm Jimbala angeboten. Hier können die Kinder jeweils von 10 bis 16 Uhr zu jungen Bronzezeitforschern werden, vormittags im Museum die Funde aus dieser Zeit kennenlernen und nachmittags auf der Kinderfarm Jimbala selber ausprobieren, wie die Menschen damals gelebt, Essen zubereitet und Dinge des täglichen Lebens hergestellt haben.

Am Dienstag, 26. Juni, werden von 10 bis 12 Uhr Alte Kinderspiele neu entdeckt. Die Veranstaltung leitet Andrea Roh-Kippes. Für Kinder ab 6 Jahren, Kosten: 6 Euro. Am Dienstag, 3. Juli , heißt es von 10 bis 12 Uhr „Bei Uroma in der Küche – Marmelade kochen“. Die Veranstaltung leitet Sabine Madre. Für Kinder ab 6 Jahren, Kosten: 8 Euro. Um Römisches Mosaik geht es am Donnerstag, 5. Juli, von 10 bis 12 Uhr. Die Veranstaltung leitet Sabine Madre. Für Kinder ab 6 Jahren, Kosten: 8 Euro. Am Dienstag, 10. Juli, von 10 bis 12 Uhr steht „Kunst in der Steinzeit“ auf dem Programm. Die Veranstaltung leitet Andrea Roh-Kippes. Für Kinder ab 8 Jahren, Kosten: 8 Euro. „Keltische Tattoos“ gibt es am Mittwoch, 11. Juli, von 10 bis 12 Uhr. Die Veranstaltung leitet Andrea Roh-Kippes. Für Kinder ab 8 Jahren, Kosten: 6 Euro. Am Mittwoch, 18. Juli, von 10 bis 12 Uhr wird das Wetterau-Museum spielerisch entdeckt. Die Veranstaltung leitet Gaëlle Götz. Für Kinder ab 6 Jahren, Kosten: 6 Euro. Die Geheimnisse des Adolfsturms stehen am Freitag, 20. Juli, von 9.30 bis 12 Uhr auf dem Programm. Die Veranstaltung leitet Gaëlle Götz. Für Kinder ab 6 Jahren, Kosten: 7 Euro. Die Veranstaltung Leben und arbeiten in der Steinzeit am Mittwoch, 25. Juli, ist bereits ausgebucht. Auf Schatzsuche im Burggarten geht es am Freitag, 27. Juli, von 9.30 bis 12.30 Uhr. Die Veranstaltung leitet Gaëlle Götz. Für Kinder ab 8 Jahren, Kosten: 8 Euro.

Dreitägige Ferienspiele in Kooperation mit der Kinderfarm Jimbala werden von Mittwoch, 1. August, bis Freitag, 3. August, jeweils von 10 bis 16 Uhr angeboten.  „Vom Geheimnis der grünen Steine – Junge Bronzezeitforscher im Museum und auf der Kinderfarm Jimbala“ ist das Motto. Die Veranstaltung leitet Elisabeth Reuter. Für Kinder ab 7 Jahren, Kosten: 65 Euro.

Das Veranstaltungsprogramm 2018 liegt in öffentlichen Einrichtungen in Friedberg wie Museum, Bibliothek und Rathaus aus und ist auch im Internet unter wetterau-museum.de im Menü „Kinder“ veröffentlicht. Die Anmeldungen werden im Wetterau-Museum, Haagstraße 16, 61169 Friedberg, direkt oder telefonisch unter 0 60 31 / 88 215 entgegen genommen.

Sommerfest der SPD Bad Nauheim

Samstag, 11. August, ab 13.30 Uhr, Freizeitgelände „Erbwiesen“ in Nieder-Mörlen

„Es wird ein Spaß für die ganze Familie – mit genug Zeit, sich aus erster Hand über die aktuelle Politik zu informieren“, so kündigt die SPD Bad Nauheim ihr Sommerfest an.  Für die Kinder gibt es eine Hüpfburg und für alle Speisen und Geränke.  Die SPD-Politiker Thorsten Schäfer-Gümbel, Lisa Gnadl und Karl-Otto Waas werden vor Ort sein um über die aktuellen Entwicklungen in Bund, Land und Kreis zu informieren.