Hin und Weg

Vortrag „Die Waffen meiner Bank“

Dienstag, 21. Mai, 20 Uhr, TTZ, Softwarecenter 3, 35037 Marburg. Eintritt frei.

In nahezu allen aktuellen Konflikt- und Kriegsgebieten sind in Deutschland produzierte Waffen zu finden – und fast alle gängigen Banken und Investoren finanzieren die verantwortlichen Rüstungsunternehmen oder halten deren Aktien. Ist also unser Geld am hemmungslosen Aufrüsten von kriegstreibenden Staaten beteiligt? Darüber referiert Kathrin Petz in der Veranstaltungsreihe des Weltladens Marburg zum Thema Waffenhandel. Petz ist gebürtige Marburgerin, hat in Lüneburg Umweltwissenschaften studiert und ist seit 2012 Campaignerin bei urgewald e.V.. Dort ist sie verantwortlich für den Bereich Banken und Rüstung.

Nachbarschaftstreffen mit Film

Dienstag, 21. Mai, 18 Uhr, Erika-Pitzer Begegnungszentrum, Blücherstraße 23, Bad Nauheim. Eintritt frei.

Beim Nachbarschaftstreffen unter dem Thema „Mystisches Island“ mit anschließendem Büfett berichtet Edgar von Neufville in einem Film über seine Reise nach Island. In Reykjavik, der nördlichsten Hauptstadt der Welt, startet die Tour durch diese verwunschen wirkende Insel. Mit dem Schiff zur Wal- und Seevögel-Beobachtung gehört zu einer der interessanten Reiseaktivitäten. Bizarre Küstenformationen, geheimnisvolle Landschaften, mächtige Gletscher, der längste Eistunnel Europas, atemberaubende Wasserfälle und brodelnde, geothermische Felder ziehen die Besuche der Insel in ihren Bann. Wer Unterstützung braucht, um an dem Nachbarschaftstreffen teilnehmen zu können, kann sich ans Büroteam der Nachbarschaftshilfe, Telefon: 06032 – 93 72 80, wenden. Wer das anschließende Büfett mit einer „Speisen-Spende“ bereichern möchte (Salat, Kuchen etc.) kann das mit dem Büroteam abstimmen.

SPD-Stammtisch

Mittwoch, 22. Mai, 19 Uhr, Restaurant „Teichhaus“, Nördlicher Park 16, Kurpark, Bad Nauheim

An ihren Stammtisch spricht die SPD Bad Nauheim über aktuelle Politik. Dabei geht es gleichermaßen um bundespolitische, wie lokale Themen. Der Stammtisch richtet sich gleichermaßen an Mitglieder, wie politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Geschäftserfolg mit Social Media

Donnerstag, 23. Mai, 17 bis 19 Uhr, Seminargebäude der IHK, Hanauer Str. 5, 61169 Friedberg. Anmeldung erforderlich ihk.de

Soziale Netzwerke boomen: Millionen Deutsche sind bei Online-Communities wie Facebook, Twitter oder Xing angemeldet. Es gibt aber eine Vielzahl an weiteren interessanten Netzwerken, die Unternehmen für ihren Geschäftserfolg nutzen können. In einer Vortragsveranstaltung der Industrie- und Handelskammer Gießen-Friedberg (IHK) in Kooperation mit der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) können sich Unternehmerinnen und Unternehmer einen Überblick zu unterschiedlichen Plattformen und Netzwerken verschaffen. Die Informationen sollen dabei unterstützen, eine grundlegende unternehmerische Entscheidung zu treffen: Soziale Netzwerke aktiv nutzen – oder nicht!

Rundgang auf den Spuren der NS-Zeit

Samstag, 25. Mai, 14 Uhr, Haus Gallus, Frankfurt, und am Samstag, 8. Juni, 14 Uhr, Golup und Lebedenko Platz, Frankfurt.

Die beiden Rundgänge führen auf die Spuren des Romans „Die blaue Stunde“ des Frankfurter Schriftstellers Hans Frick. Er hat mit seinem Roman ein wichtiges Dokument der NS-Zeit im Gallus hinterlassen. Es wird eine Zeitreise zurück in das Gallus der NS-Zeit auf den Spuren des jungen Hans Frick. Er wurde 1930 als unehelicher Sohn einer Arbeiterin und eines jüdischen Kunsthändlers geboren und damit für die Nazis ein sogenannter Halbjude. Die Führung beginnt vor dem Haus Gallus. Hierhin war vom Römer 1964 der erste Frankfurter Auschwitzprozess verlegt worden. Die zweite Führung beginnt auf dem Golub-Lebedenko-Platz. Georgij Lebedenko und Adam Golub waren zwei Zwangsarbeiter aus dem KZ-Katzbach in den Adlerwerken, die am 14. April 1945 bei einem Fluchtversuch von KZ-Katzbach Koch Martin Weiß hingerichtet wurden. Anmeldung per E-Mail an KZKATZBACH@web.de oder telefonisch 0151-75015145.

Guoda Gedvilaite als Clara Schumann

Samstag, 25. Mai, 19.30 Uhr, Altes Hallenbad, Haagstraße 29, Friedberg. Eintritt: 19 Euro, Vorverkauf: 16 Euro bei Bindernagel, im Ulenspiegel und im Ticketshop.

Eine Wiederauferstehung erlebt die vor 200 Jahren geborene und 1896 gestorbene Komponistin und Pianistin Clara Schumann am. Guoda Gedvilaite (Foto) wird als Clara Schumann auf der Bühne des erscheinen. Sie erzählt aus ihrem bewegten Leben und spielt ihre Klavierstücke. Die beiden Frauen haben vergleichbare Anfänge – sie galten als musikalische Wunderkinder. Guoda Gedvilaite kam mit zehn Jahren in ein Musikinternat ins litauische Vilnius und machte später eine internationale Karriere. Anders als Clara Schumann ist die heute mit ihrer Familie in Bad Wildungen lebende Pianistin aber freier in ein Leben als Musikerin gegangen. Sie tritt als Solistin in vielen Konzertsälen auf. Gedvilaite pendelt zwischen Litauen und Frankfurt, wo sie einst an der Musikhochschule studierte und nun Meisterklassen unterrichtet. Zudem leitet sie ihre eigene „The Guoda Company“, in der sie mit anderen Künstlern interdisziplinär arbeitet. Sie teilt sich die Bühne nicht nur mit klassischen Musikern, sondern tritt auch gemeinsam mit Schauspielern, Tänzern und Jazzinstrumentalisten auf. In Friedberg kann die Künstlerin als Clara Schumann erzählen, wie schwer es für die junge Frau vor 180 Jahren war, die Fesseln ihres übermächtigen Vaters Friedrich Wieck abzustreifen. Gegen ihn musste sie 1840 sogar per Gericht das Recht einklagen, ihren geliebten Robert Schumann zu heiraten.

Führung in der Phantastischen Bibliothek

Samstag, 25. Mai, 11 bis 12.30 Uhr, Phantastische Bibliothek, Turmstraße 20, 35578 Wetzlar. Anmeldung unter 06441-4001-40

Als weltweit größte öffentlich zugängliche Sammlung phantastischer Literatur hat die Phantastische Bibliothek Wetzlar mehrere Funktionen: Sie dient Wissenschaftlern mit dem 300.000 Titeln umfassenden Fundus als wertvoller Ort für Recherche und Inspiration; sie lädt Kinder in kunterbunt gestaltete und zum Spielen wie zum Lesen anregende Räumen ein, um dort Rittern, Drachen, Gespenstern und vielen mehr auf die Spur zu kommen; nicht zuletzt aber ist sie aber auch ein leser- und nutzerfreundlicher Ort, an dem nicht nur Märchen und Mythen, sowie Werke der Fantasy und Science Fiction kostenfrei gelesen und ausgeliehen werden können, sondern auch literarisch anspruchsvolle Klassiker der Phantastik, wie sie etwa von Shakespeare und Goethe vorliegen. Dieser ungewöhnliche Ort wird nun bei einer kostenfreien öffentlichen Führung jenseits der regulären Öffnungszeiten zugänglich gemacht. Die Dauer der Führung beträgt 45 Minuten, im Anschluss haben alle Besucher die Gelegenheit, die Bibliothek auf eigene Faust zu erkunden und im Rahmen der Stöberzeit auch Bücher auszuleihen.

Lesung „Zwei ‚Backfische‘ auf der Reise

Sonntag, 26. Mai, 15 Uhr, Museum Fridericianum, Friedrichstraße 9, 35321 Laubach. Eintritt frei.

Der Klipsteinturm in Laubach.

Die Klipstein-Stiftung beteiligt sich mit der Lesung „Zwei ‚Backfische‘ auf der Reise: Dublin im Jahr 1899“ am „Tag für die Literatur“. Nach einer Einführung von Dr. Rolf Haaser liest Daniel Leis. Die Schriftstellerin Editha Klipstein kam vor über 100 Jahren nach Laubach. Mit dem Ort blieb sie bis zu ihrem Tod 1953 verbunden. Die Lesung im Laubacher Museum folgt den Spuren der jungen Editha und ihrer Schwester Magdalena Blass und lädt nach Irland ein: Die literarische Reise führt durch die irische Hauptstadt an die Mündung des Flusses Liffey und in die malerische Umgebung der Dublin Bay. Die Erlebnisse der beiden Schwestern haben einen reizvollen Niederschlag in einem illustrierten Reisetagebuch aus dem Jahr 1899 gefunden, einem der frühesten literarischen Versuche der späteren Suhrkamp-Autorin. Mit ihrer Veranstaltung ist die Klipstein-Stiftung eine von 199 hessischen Kultureinrichtungen, die sich bei „Literaturland Hessen – Ein Tag für die Literatur“ engagieren. Die von Robert Langstroff musikalisch umrahmte Lesung will auch auf die für den Sommer geplante Literatur-Reise nach Irlandeinstimmen, die die Klipstein-Stiftung von 31. Juli. bis 4. August 2019 in Kooperation mit dem Reisebüro „Lingua & Cultura Tours“ veranstaltet. Alle Informationen dazu: klipstein-stiftung.de

Friedberger Feierabend-Treff

Mittwoch, 29. Mai, ab 17 Uhr, Elvis-Presley-Platz, Friedberg. Eintritt frei.

Ab 17 Uhr öffnen die Marktbeschicker ihre Buden und sorgen für das leibliche Wohl. Ab 19 Uhr gibt es Live-Musik. Zum Auftakt spielt die Tribute-Band Just Queen. Die sechsköpfige Band um Sänger Björn Feuerbach besteht aus Claus Krogmann (Gitarre), Oliver Behrens (Gitarre), Timo Scheld (Bass), Tobias Lipka (Keyboards) und Tobias Ellenberger (Schlagzeug). Just Queen versteht sich nicht als eine „Look-a-like“-Band. Die herausragende Musik von Freddie Mercury und Queen, gekennzeichnet durch ihre große stilistische Vielfalt, wird auf eigene Art interpretiert und unterhaltsam präsentiert, so der Bandleader. Bevor die Musiker von Just Queen die Bühne betreten, wird die Gruppe „Reload“ die Stimmung in kleiner Besetzung aufheizen.

Spaziergang auf dem Limes

Donnerstag, 30. Mai (Christi Himmelfahrt), 14 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz am Festgelände bei den Limestafeln, an der Landstraße L3273 bei Idstein-Heftrich. Dauer der Führung: ca. 1,5 Stunden. Unkostenbeitrag: Erwachsene 8 Euro, Kinder von 7 bis 12 Jahre 3 Euro, vergünstigte Familienkarten.

Die Limes Cicerones – Gästebegleiter am Welterbe „Limes“ laden zur Führung am auf dem Areal des ehemaligen römischen Kastelldorfs bei Idstein-Heftrich, heute besser bekant als das Gelände des Alteburger Marktes. Auf unterhaltsame Weise wollen sie dem Alltag in der Antike nachspüren, der durch Orginalfunde und Repliken der Römer- und Germanenzeit veranschaulicht wird. Schwerpunkt der Führung wird das Leben und der Handel in einem römischen Kastelldorf sein. Lea, die weitgereiste Händlerin und Ursus Treverus, der römische Soldat nehmen ihre Gäste mit auf einen Spaziergang ins 3. Jahrhundert nach Christus.

Plastikmüll stilvoll verwerten

Donnerstag, 6. Juni, 19:30 Uhr, Aula der Ernst-Ludwig-Schule, Am Solgraben 8, 61231 Bad Nauheim

in Rock aus Mülltüten, Kronkorken an der Jeans, Schmuck aus Alufolie, ein Kleid aus einem alten Unterhemd… Dass recycelte Mode extravagant und pfiffig sein kann, zeigen die Schüler der Ernst-Ludwig-Schule auf dem „Save-the-Ocean-Catwalk“. Die Initialzündung dazu gab Clara Jünger. Lehrerin Larissa Dürauer unterstützt die Gruppe, in der auch Yasmina Eckerle, Lilly Decker und Emma Krank mitwirken. Die Schülervertretung wird an diesem Abend ab mit selbstdesignten Modellen aus Müll oder alten Kleidern ein Statement setzen. Die heißt: Müllvermeidung geht alle an und jeder kann anfangen, etwas zu tun. „Es ist ein ernstes Anliegen“, verdeutlichte Schulsprecher Linus Doufrain. „Für einen sauberen Planeten auch für zukünftige Generationen.“ Während der Veranstaltung werden Spenden für eine gemeinnützige Organisation gesammelt. Unterstützt werden die Schüler von der Kreativwerkstatt von Frauen, Arbeit, Bildung in Büdingen. Was viele als Müll betrachten, schätzen die Aktiven in der FAB-Kreativwerkstatt als wertvolle Rohstoffe. Wie zum Beispiel eine Wasserkiste, die mit alten Fahrradreifen bespannt und damit zur gemütlichen Sitzgelegenheit umfunktioniert wird. Originell: Einkaufstaschen aus der Kaffeeverpackungen oder eine Tragetasche aus einem Kanister herausgeschnitten, die garantiert für schwere Einkäufe geeignet ist. Die Kreativwerkstatt bietet in Büdingen fünf Werkstätten, in denen benachteiligte Menschen eine Arbeitsgelegenheit erhalten und sich damit auf einen Wiedereinstieg in das Berufsleben vorbereiten können.

Entwicklungskraft von Konflikten im Unternehmen

Donnerstag, 6. Juni, 14 bis 17 Uhr, Plenarsaal der IHK, Lonystraße 7, 35390 Gießen. Anmeldung: IHK Gießen-Friedberg, Sybille Block, Tel: 0641/ 7954-4025, E-Mail: block@giessen-friedberg.ihk.de

Das gängige Bild vom Konflikt ist am Defizit orientiert: Was geht kaputt, wer kann nicht mehr. Die Konfliktbehandlung in Unternehmen wird in der Regel von dem Bestreben beherrscht, die Zerstrittenen dabei zu unterstützen, ihre Gemeinsamkeit wiederzufinden. Doch es gibt auch einen anderen Ansatz für den Umgang mit Konflikten im Unternehmen, nämlich die Nutzung des Konflikts als Ressource für die Entwicklung des Unternehmens. Konflikte sollen nicht als Privateigentum der Beteiligten behandelt werden, die oft zur Mediation „hinter verschlossener Tür“ eingeladen werden, sondern als Schlüsselelement systemischen Lernens für das Unternehmen selbst. Eine Vermehrung oder Wiederholung von konfliktbehafteten Situationen wird als Indiz für einen bevorstehenden Entwicklungsschritt des Unternehmens aufgegriffen. Konflikte sollen als Chance gemeinsamen Verstehens dienen, die es zu erkennen und zu nutzen gilt. Im nächsten Treffen des Arbeitskreises Personal der IHK Gießen-Friedberg werden Dr. Wilfried Kerntke, Berater für Organisationsentwicklung und Mediator, und Marcela Müllerová, Konfliktcoach und Prozessmanagerin, diesen neuen Ansatz im Umgang mit Konflikten in Unternehmen vorstellen. Die IHK lädt ein, gemeinsam mit den Referenten über die praktischen Konsequenzen, Chancen und Fallstricke der Konfliktbehandlung in Unternehmen zu reflektieren.

Kunst von Menschen mit Handicap

bis 28. Juni, Kreishaus, Gebäude B, 3. Obergeschoss, Europaplatz, Friedberg. Öffnungszeiten: montags bis mittwochs 7.30 bis 16 Uhr, donnerstags bis 18 Uhr, freitags bis 12.30 Uhr

Eine Ausstellung mit Bildern von Künstlerinnen und Künstlern mit Handicap ist im Friedberger Kreishaus zu sehen. Gezeigt werden Bilder, die in der Kunstwerkstatt der Behindertenhilfe Wetterau in Friedberg-Ockstadt entstanden sind. „Ich habe die Kunstwerke schon bei meinen Besuchen in den Räumen der Behindertenhilfe gesehen und wollte sie gerne einer breiteren Öffentlichkeit hier bei uns im Friedberger Kreishaus zugänglich machen“, sagte die Wetterauer Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch bei der Ausstellungseröffnung. Die Bilder wurden von Menschen mit geistigen und mehrfachen Beeinträchtigungen gemalt, die sich regelmäßig in der Kunstwerkstatt, im Treffpunkt Friedberg, zusammenfinden, um ihrer Kreativität Ausdruck zu verleihen. Die Ideen für die Bilder entstammen Märchen und Geschichten, sind aber auch nach einem Spaziergang durch den Garten entstanden. „Man muss sich ein wenig Zeit lassen, um sich auf die Bilder einzulassen. Lichtkomposition und Farbverteilung zeugen von einem hohen kreativen Potenzial und lassen beim Betrachten der Bilder die Gedanken schnell auf Wanderschaft gehen. Ein Dschungel, in dem sich

wilde Tiere verstecken, ein Kolibri, der an Werke von Marc Chagall erinnert oder auch geometrische Figuren, die scheinbar zunehmend in Unordnung geraten. Schön ist auch die Idee der Weihnachtsgans, die nach dem Rupfen dem Kochtopf entkommen ist und deshalb mit einem Strickpullover versorgt wurde“, heißt es in einer Pressemitteilung des Wetteraukreises. Kursleiterin Olga Petrova kommt zweimal in der Woche für jeweils fünf Stunden nach Friedberg. „Ich möchte, dass sich die Schüler beim Malen frei fühlen. Aus einem weißen Blatt Papier entsteht ein Bild. Wo vorher die Angst war, nicht malen zu können, entsteht etwas und das gibt den Kursteilnehmern ein in der Mitte: Stephanie Becker-Bösch. Rechts in der mittleren Reihe: Susanne Köhler (Leitung Veranstaltungsmanagement bei der Behindertenhilfe Wetterau), Olga Petrova (Kursleiterin) und BHW Geschäftsführerin Eva Reichert.

Ausstellung zu Kapitulation und Novemberevolution

Bis 30. Juni 2019,  Wetterau-Museum, Haagstraße 16, 61169 Friedberg.

„Kapitulation – Zusammenbruch – Novemberrevolution. Friedberg und Friedberger im Ersten Weltkrieg. Eine Chronologie. Teil 4: 1917-1919“, ist das Thema des vierten Teils des Ausstellungsprojekts zum Ersten Weltkrieg. Der Blick richtet sich auf das letzte Kriegsjahr mit seinem allgegenwärtigen Mangel, die Kapitulation, den Zusammenbruch des Kaiserreiches, die Novemberrevolution 1918 und den demokratischen Neuanfang im Januar 1919. Was bedeutete der Erste Weltkrieg für die Menschen, die vor 100 Jahren in Friedberg lebten? Diese Fragestellung bildete Ausgangspunkt und roten Faden des vierjährigen Ausstellungsprojektes von Stadtarchiv Friedberg und Wetterau-Museum, das jetzt mit dem vierten Teil seinen Abschluss findet. Der letzte Teil zeigt ebenso wie die drei vorangegangenen Ausstellungen, wie massiv und einschneidend der im Bewusstsein der Deutschen lange „vergessene Krieg“ die Entwicklung der Stadt und das Leben ihrer Menschen auf Jahre hinaus prägte und veränderte. Die bewusste Perspektive auf die lokale Situation ermöglicht es, das globale Kriegsereignis mit der Lebenswirklichkeit der Menschen vor Ort in Verbindung zu bringen und anschaulich zu machen. Die reichhaltigen Sammlungen des Wetterau-Museums und des Stadtarchivs Friedberg vermitteln hierbei einen unmittelbaren Blick auf originale Zeugnisse dieser Zeit.In die Ausstellung integriert wird ein Zugang zu dem neuen Internetportal „Der Erste Weltkrieg im Spiegel hessischer Regionalzeitungen“, das einen direkten Zugriff auf die digitalisierten hessischen Zeitungen von 1914 bis 1918 ermöglicht. Hierbei handelt es sich um ein Kooperationsprojekt der hessischen Landesbibliotheken, der HeBIS Verbundzentrale und des Hessischen Landesamtes für geschichtliche Landeskunde

Internetzeitung für Rhein-Main und Mittelhessen