Geld für Altes Hallenbad

Die Tür wird aufwändig restauriertZeichnung Altes hallenbad

Das Alte Hallenbad in Friedberg aus dem Jahr 1909 wird umgebaut und dient zugleich schon als Kulturstätte.  Sie wird von einem Verein und einer Gruppe unbezahlter Helfer betrieben.  Nun brachte  Landrat Joachim Arnold einen Zuschuss  zur Restaurierung der historischen Eingangstür.

Geld für Altes Hallenbad

Der Zuschuss aus der Kreiskasse beträgt 2500 Euro. Den will der Fördervereins-Vorsitzende Uli Lang einsetzen,  sobald die Mittel für die Restaurierung der Eingangstür zusammen sind. „Wir suchen hier noch Spender, weil wir insgesamt rund 8000 Euro für die Sanierung der Tür brauchen. “

Zuschuss Altes Hallenbad vl LR Arnold Uli Lang und Reinhard Wilk
Landrat Joachim Arnold (links) zusammen mit Uli Lang und Reinhard Wilke vom Vorstand des Fördervereins „Altes Hallenbad“ vor der historischen Eingangstür, die auf eine Restaurierung wartet. Foto: Wetteraukreis

Bürgerschaftliches Engagement hat anno 1909  zum Bau des Friedberger Jugendstil-Hallenbades geführt. Nach Einstellung des Badebetriebs im Jahre 1980 führte das Jugendstilbad einen  30-jähritgen Dornröschenschlaf, aus dem es abermals durch bürgerschaftliches Engagement geweckt wurde. Die Gesellschaft der Freunde „Theater Altes Hallenbad“ unter Leitung von Uli Lang hat die behutsame Restaurierung des Gebäudes in Gang gesetzt und gibt dem alten Hallenbad seinen ursprünglichen Charakter zurück.

Dass die historische Eingangstür überhaupt noch vorhanden ist, bezeichnet Landrat  Arnold als großes Glück. Die Tür ist nicht wie so manches Fenster einer Erneuerung in den vergangenen Jahrzehnten zum Opfer gefallen und wird jetzt als außergewöhnliches und besonderes Element am Hallenbad restauriert und dauerhaft erhalten.  Uli Lang, dankte dem Landrat für die Unterstützung. „Die Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz ist ausgezeichnet.“

Insgesamt wurde für die Sanierung des Alten Hallenbades in Friedberg bislang rund 1,6 Millionen Euro investiert. Etwa die doppelte Summe muss noch ausgegeben werden, damit das Jugendstilgebäude im alten Glanz wieder erstrahlt. Als nächstes sind die Jugendstilfenster auf der Nordseite des Gebäudes im Visier. Sie wurden in den 60er Jahren zugemauert.

Lob sprach Arnold allen Aktiven des Fördervereins aus, die mit ihrer täglichen Arbeit, aber auch mit vielen innovativen Ideen dafür sorgen, dass dieses Friedberger Jugendstiljuwel nicht nur erhalten, sondern auch einer dauerhaften Nutzung zugeführt wird. Als Veranstaltungslokal hat es mittlerweile einen festen Platz im Friedberger und Wetterauer Veranstaltungskalender.  Am 28.August 2016 geht das Programm mit einem Sommerfest weiter.  Das Programm des zweiten  Halbjahres steht auf

www.aha-friedberg.info

Mehr über das alte Hallenbad steht hier.

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