Friedberg zum Anbeißen

Paten gesucht

Friedberg zum Anbeißen geht in die vierte Runde und wird größer. Erstmals werden 2018 nicht nur die Hochbeete im Burggarten bepflanzt, sondern auch der Elvis-Presley-Platz wird farbenfroher: drei Hochbeete zieren zukünftig den Platz in Friedbergs Mitte. Der Abschluss der Aktion „Friedberg zum Anbeißen“ wird am 9. September im Burggarten-Café gefeiert.

Karotten, Mangold, Erbeeren…

Christine Böhmerl, Leiterin des Amtes für soziale und kulturelle Dienste und Einrichtungen der Stadt Friedberg ist gespannt, mit welchen Ideen die Paten der Hochbeete in diesem Jahr aufwarten werden. „Ich bin immer wieder überrascht, was sich die Paten so einfallen lassen“, erzählt sie. Neben den Klassikern, wie Karotten, bunter Mangold, Tomaten, Erdbeeren und Kräutern gab es in den letzten Jahren auch immer wieder Themenbeete. Apothekenkräuter, Pflanzen, aus denen man Lebensmittelfarbe gewinnen kann, Blumen, deren Blätter essbar sind oder ein Hochbeet mit Gemüsesorten, die nachweislich im 18. Jahrhundert in der Wetterau angepflanzt worden sind. Selbst Hochstämme, wie der sogenannte Säulenapfel oder eine Zierkirsche konnte man in den Hochbeeten bestaunen.

Der Friedberger Bauhof bereitet die Hochbeete für die neue Saison vor, damit am Samstag, dem 5. Mai, anlässlich des Friedberger Frühlingsmarktes der Startschuss für viel Essbares in den Hochbeeten gelegt werden kann. Wie in den vergangnen beiden Jahren werden die neuen Paten auf der Bühne des Frühlingsmarktes vorgestellt, dann geht es ab in den Burggarten zur Pflanzaktion. Ausgerüstet mit den wichtigsten Utensilien für einen Gärtner: „FB zum Anbeißen“-Gärtnerschürze und Gießkanne. Außerdem bekommt jeder Pate einen Schlüssel, um Zugang zum eigens installierten Wasserhahn am Toilettenhäuschen zu haben. Zuvor müssen die Paten schon überlegt haben, wie ihr Minigarten in diesem Jahr aussehen soll. „Wir überlassen das komplett unseren Paten“, so die Leiterin des Kulturservice Sigrid Bartsch, „nur so kommt diese bunte Mischung und Vielfalt zustande“. Die Paten können aus einer umfangreichen Liste ihre Bepflanzung individuell zusammenstellen und erhalten die ausgesuchten Gemüse- und Obstpflanzen dann pflanzfertig am 5. Mai direkt vor ihrem Hochbeet aufgestellt. Gegärtnert wird dann mindestens bis zum 9. September. An diesem Termin wird es dann zum dritten Mal das „Burggarten-Café eröffnen. Mit regionalen Speisen und natürlich Kostproben aus den zwölf Hochbeeten.

Wer in diesem Jahr erstmals oder wieder als Pate Teil von „Friedberg zum Anbeißen“ werden möchte, sollte sich bis spätestens 8. März bei Sigrid Bartsch im Kulturservice unter 06031/88-261 anmelden oder eine E-Mail senden an: kulturservice@friedberg-hessen.de

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