Fridays for Future

Schüler lassen nicht locker

Trotz Ferienbeginn versammelten sich am Freitag, 28. Juni 2019, knapp hundert Menschen in Friedberg zu einer Fridays For Future-Demonstration, um einen konsequenteren Klimaschutz zu fordern. Das Team, das die Demonstration organisiert hatte, berichtet:

Nicht vor zivilem Ungehorsam zurückschrecken

„Nach dem Unterrichtsende zur dritten Stunde versammelten sich Schüler, Eltern, andere engagierte Erwachsene und erstmals auch einige Lehrer am Friedberger Bahnhof. Ab halb zwölf zog die Demonstration los, um wie gewohnt friedfertig, aber lautstark, auf einen schnellen Kohleausstieg zu drängen. Auch die Forderung nach einer zügigen Energiewende und Klimagerechtigkeit wurde in den Rufen der Demo laut. Bei einer Zwischenkundgebung auf dem Europaplatz sprach eine Teilnehmerin des internationalen Zentralstreiks in Aachen über die große Solidarität, die sie in diesem Rahmen erlebt hatte. Sie ermutigte die Demonstrierenden, nicht vor zivilen Ungehorsam im Sinne des Klimaschutzes zurückzuschrecken. Dies löste Begeisterung und Sprechchöre in der Menge aus. In einem zweiten Redebeitrag wurde die Resignation thematisiert, die häufig Menschen betrifft, die sich mit der Klimakrise beschäftigen. Auch diese Rednerin sprach den Anwesenden Mut zu, den gesellschaftlichen Druck auf die Politik aufrecht zu erhalten. Daraufhin zog die Demonstration in einer gelösten Stimmung über die Kaiserstraße, wobei einige Menschen sich dem Zug unter Jubel spontan anschlossen. Die Demonstrant*innen versammelten sich zu einer Abschlusskundgebung auf der Seewiese und lauschten dort einer letzten, ermutigenden Rede. Sie stellte die Erfolge der weltweiten FridaysForFuture-Bewegung heraus, rief aber auch dazu auf, weiter aktiv zu bleiben. Mit diesem sehr positiv aufgenommenen Ausklang wurde die Demonstration dann schließlich aufgelöst. Für die Sommerferien sind Demonstrationen in Butzbach und Friedberg geplant.“

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