Einwanderer

Wege zum Beruf

Frauen Arbeit Bildung (FAB) qualifiziert in dem Kursus „Wetterauer Wege in die Sozialwirtschaft“ Menschen mit Migrationshintergrund für soziale Berufe. Die Resonanz ist sehr gut. Es gibt bereits eine lange Warteliste, berichtet FAB. Das Bild zeigt Teilnehmer des Kurses (Foto: FAB).

Fachlich gut aufgestellt

Die Ausbildung besteht aus mehreren Modulen, die Praxis-, Theorie- und Coaching-Phasen beinhalten, berichtet FAB. Die Teilnehmenden des Kurses, der im Januar 2019 begonnen hat, kommen aus Äthiopien, Syrien, Afghanistan, Pakistan, Eritrea, dem Irak, der Türkei und Bulgarien. „Die Gruppe ist sehr heterogen in Bezug auf Alter und Bildungsniveau, das von wenigen Jahren Schule bis zu abgeschlossenem Hochschulstudium reicht“, teilt Fab mit. Alle Teilnehmenden haben Praktika in verschiedenen Einrichtungen absolviert, um fachlich gut aufgestellt zu sein. Ende Juli 2019 hat ein Teil der Gruppe bereits eine berufliche Perspektive. Sie münden in eine Ausbildung oder nehmen eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit im sozialen Bereich auf. Die anderen Teilnehmenden werden dabei begleitet, ihren weiteren Berufsweg zu planen.

Vom Land Hessen gefördert

„Die Resonanz auf die „Wetterauer Wege in die Sozialwirtschaft“ war sehr gut“, so Karin Frech, Geschäftsführerin der FAB. „Für den nächsten Kurs gibt es bereits eine Warteliste.“ Für die Umsetzung des bis 2022 angelegten Projekts haben sich der Wetteraukreis, der Landkreis Gießen, das Jobcenter Wetterau, die Bundesagentur für Arbeit, die Fachschulen für Altenpflege, Krankenpflege und Sozialwesen sowie die FAB und Regionale Dienstleistungen Wetterau-Trockendock zusammengeschlossen. Es wird gefördert aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration und hat das Ziel, etwa 130 Teilnehmer zu motivieren, sich für die Sozialwirtschaft zu qualifizieren und damit ihre Chancen auf eine Integration in den ersten Arbeitsmarkt zu erhöhen.

Frauen, Arbeit, Bildung ist eine gemeinnützige Organisation, die als Bildungs- und Beschäftigungsträger mit Schwerpunkt Qualifizierung und (Wieder-)Eingliederung von benachteiligten Personen in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt tätig ist. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und der Förderung von Mädchen und Frauen.

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