Archiv der Kategorie: Artikel

Per E-Bike zum Glauberg

Es geht ganz leicht

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Tourleiterin Elfriede Pfannkuche holt die E-Bikes aus dem Schuppen.

„Genussradeln mit Rückenwind“ in der chäologielandschaft Wetterau bietet die TourismusRegion Wetterau an. Am Samstag, 28. März, sind Frauen zu einer Schnuppertour eingeladen. Sie führt von Glauberg über Himbach zum Sonnenuntergang am Glauberger Keltenmuseum.   Per E-Bike zum Glauberg weiterlesen

Die Bad Homburger Tafel

Die Bad Homburger Tafel

Rund 1400 Menschen aus dem ganzen Hochtaunuskreis unterstützt die Bad Homburger Tafel zurzeit. Seit der Gründung 2006 ist die Zahl der Bedürftigen jedes Jahr gestiegen. Es sind Menschen mit niedrigen Renten, Bezieher von Arbeitslosengeld II und Flüchtlinge.

Fünf Ausgabestellen für Lebensmittel mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum gibt es in Bad Homburg, Oberursel, Friedrichsdorf, Neu-Anspach und Königstein. An der Wallstraße 14 in Bad Homburg bekommen 304 Haushalte mit 630 Menschen jeden zweiten Montag eine Kiste mit Nahrung. In Oberursel sind es 465 Menschen in 194 Haushalten, in Friedrichsdorf 152 Erwachsene und 31 Kinder in 74 Haushalten.

 Ob eine Familie bedürftig ist, prüft zunächst das Diakonische Werk in Bad Homburg. Wer den Tafelausweis erhält, kann alle zwei Wochen für je zwei Euro eine Lebensmittelkiste bekommen. Fast 200 ehrenamtliche Helfer holen die Lebensmittel bei diversen Supermärkten und Bäckereiketten ab, sortieren sie und geben sie aus.

Kontakt zur Tafel finden Bedürftige oder Helfer über www.bad-homburger-tafel.de und per Telefon: 06172/308 803.

Krautreporter und Co.

Drei interessante journalistische Projekte

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Die Krautreporter befinden sich auf dem Pfad der Erleuchtung noch recht weit unten, erzählt ihr Mitbegründer Alexander von Streit. Foto: Jörg-Peter Schmidt

Von Klaus Nissen

Wie der Landbote stoßen seit 2014 auch die Krautreporter und die Recherchebüros correct!v und Open Data City in neue journalistische Gefilde vor. Was geschieht dort? Krautreporter und Co. weiterlesen

Plädoyer für Langeweile

Schwingen des Todesengels

Nissens Woche – die elfteKlaus

Die Zeit ist relativ – je schneller ich bin, desto langsamer vergeht sie. So habe ich Einstein verstanden. Meine eigene Erfahrung steht im Widerspruch dazu. Wenn ich eine Urlaubsreise mit vorprogrammiertem Nichtstun verbringe, also am Strand entschleunige, dann wird der Tag endlos. Plädoyer für Langeweile weiterlesen

Windpark am Winterstein

Ökostrom für 9000 Haushalte

Von Klaus Nissenwindrad

Der Windpark auf dem Taunuskamm am Winterstein kann und muss bald kommen. Das proklamieren Grüne, die Initiative „Querstellen – Friedberg“ und die Mittelhessische Energiegenossenschaft. Auf der Kleinen Freiheit in Friedberg erzählten sie bei der Fukushima-Mahnwache am 14. März 2015, wie es um das Projekt steht. Windpark am Winterstein weiterlesen

Das Buch vom Landboten

Auf den Spuren der legendären Flugschrift titel

“Kampfblatt als Vorbild” urteilte der Hessische Rundfunk, als sich Redakteure des “Wetterauer Landboten” im Sommer 2014 auf die Spuren des “Hessischen Landboten” begaben. Entstanden sind zehn Artikel über Georg Büchner und Friedrich Ludwig Weidig, den den Hessischen Landboten geschrieben hatten, über ihre Kampfgefährten und ihre Zeit und über die Nachwirkungen der radikalen Flugschrift . Die Artikel liegen nun als Buch vor, das hier für 5,50 Euro als PDF-Datei  verkauft wird. Der Erlös fließt in den weiteren Aufbau des neuen Landboten.

Geschichte und Geschichten des Landboten

“Friede den Hütten! Krieg den Palästen!” Mit dieser Parole aus der französischen Revolution wollten Büchner und Weidig 1834 die Landbevölkerung in Hessen aufrütteln. Die Obrigkeit reagierte erschrocken und erbarmungslos. Weidig starb im Gefängnis. Büchner floh ins Exil.

In ihrem Buch beschreiben die Redakteure des „Wetterauer Landboten“ die Lebensgeschichte von Büchner und Weidig und ihren Kampfgefährten wie dem Friedberger Apotheker Theodor Trapp, dem Petterweiler Pfarrer Heinrich Flick und von Wilhelm Schulzt, dem mit Hilfe seiner Frau eine spektakuläre Flucht aus dem Kerker des Babenhausener Schlosses gelang. Die Lebensverhältnis des Landvolkes damals werden dargestellt, das in Scharen vor der Armut hier nach Amerika flüchtete. Es wird der Frage nachgegangen, ob der „Hessische Landbote“ wirklich in Offenbach gedruckt wurde, die Nachwirkungen der radikalen Flugschrift bis heute werden dargestellt und es wird auf den Adel heute geblickt und darauf, was der mit seinem ererbten Reichtum und Einfluss heute anstellt. „Keiner erbt vor dem anderen mit der Geburt ein Recht oder einen Titel, keiner erwirbt mit dem Eigentum ein Recht vor dem anderen“, schrieben Büchner und Weidig im Landboten. Erfüllt ist das bis heute nicht.

Hier sind Lesebeispiele (zum Vergrößern das Bild anklicken, zurück mit Esc)

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Das „Buch vom Landboten“ hat 55 Seiten und kostet 5,50 Euro. Um das Buch zu kaufen, auf diesen Artikel klicken, anschließend auf den Bezahl-Button rechts oben. Der Erlös fließt in den weiteren Auf- und Ausbau des neuen landboten, der Internetzeitung für Rhein-Main und Mittelhessen.