Bahnhof Butzbach

165 Wohnungen entstehen

Auf dem Areal der einstigen Farbenfabrik am Bahnhof in Butzbach entstehen 165 Wohnungen. In etwa zwei Jahren sollen sie bezugsfertig sein. Das Baugebiet ist auf der Grafik oben rot markiert. „Das Baugebiet bildet den Startpunkt einer größeren Umgestaltung des Bahnhofareals“, teilt der Wetteraukreis mit.

Attraktiv für Pendler

Landrat Jan Weckler (CDU) hat die Baugenehmigung am Freitag, 8. Februar 2019, an Vertreter der Schoofs-Gruppe der Firma Ten Brinke Projektentwicklung übergeben, die die Wohnungen gemeinsam bauen. „Ich freue mich, dass hier neuer Wohnraum in attraktiver Lage geschaffen wird. Gerade die unmittelbare Nähe zum Bahnhof macht das Wohnen dort für Pendler attraktiv“, sagte Weckler bei der Übergabe der Baugenehmigung. Das Gelände der ehemaligen Farbenfabrik erstreckt sich von der Alten Weinstraße bis an die Weiseler Straße. Auf dem Areal entstehe laut Wetteraukreis insgesamt 165 Wohnungen, die sich auf fünf Gebäude verteilen. Die Gebäude seien alle zweigeschossig und verfügten über eine Tiefgarage. Eine Blockbebauung schirme das Gelände vom Bahnlärm ab. Die Entwicklung des Baugebietes passe sich in eine größere Entwicklung des Areals um den Butzbacher Bahnhof ein und bildet dessen Startpunkt.



Der Spatenstich für das Projekt. Von links: Ottmar Rees von der Wirtschaftsförderung, Malte Schröder und Projektleiter Sven Klagge von der Ten Brinke Projektentwicklung, Bürgermeister Michael Merle, Landrat Jan Weckler und 1. Stadtrat Manfred Schütz. (Foto: Wetteraukreis)

Laut Bürgermeister Michael Merle (SPD) hat die Butzbacher Stadtverordnetenversammlung den Umgestaltungsprozess des Bahnhofs bereits im Dezember 2016 angestoßen. Weckler: „Mit der Neugestaltung des Areals rund um den Bahnhof und der alten Farbenfabrik geht die Stadt Butzbach einen vorbildlichen Weg. Anstatt neue Wohngebiete am Stadtrand auszuweisen, wird hier ein zentraler Bereich der Innenstadt revitalisiert. Das reduziert nicht nur den Flächenverbrauch und erspart weitere Versiegelung, sondern bietet Pendlern nach Gießen, Friedberg oder Frankfurt einen echten Anreiz, beim Weg zur Arbeit oder Studium auf das eigene Auto zu verzichten. Damit leistet Butzbach indirekt auch einen Beitrag zum Klimaschutz.“

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