Bad Nauheim

Ehrenbrief für Schmidt-Schwabe

Ingrid Schmidt-Schwabe (Foto) hat den Ehrenbrief des Landes Hessen erhalten. Bürgermeister Klaus Kreß (parteilos) überreichte die Auszeichnung beim Senioren-Café am Freitag, 27. April 2018. Damit überraschte er die langjährige Vorsitzende des Freiwilligenzentrums „Aktiv für Bad Nauheim“ (FWZ), die vorher nichts geahnt hatte.

Seit fast 13 Jahren fürs FWZ aktiv

Ingrid Schmidt-Schwabe und Bürgermeister Klaus Kreß. (Foto: pv)

„Ingrid Schmidt-Schwabe engagiert sich seit fast 13 Jahren als Gründerin und Vorsitzende des FWZ ehrenamtlich“, unterstrich der Rathauschef. Das FWZ fördere neue Projekte wie die Ausbildung und den Einsatz beispielsweise von Lesepaten, Senioren- und Demenzbegleitern sowie Integrationslotsen. „Es ist Anlaufstelle für Qualifizierungskurse des Landes, um Ehrenamtliche in Vereinen fortzubilden.“ Darüber hinaus verstehe sich das FWZ im Rahmen der landesweiten Aktion „Gemeinsam aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ als Schnittstelle zwischen Vereinen und Verbänden auf der einen Seite, sowie engagierten und einsatzwilligen Bürgern auf der anderen.

Ein Motor

„So sind im Lauf der Jahre zahlreiche Impulse vom FWZ und seiner engagierten Vorsitzenden Ingrid Schmidt-Schwabe ausgegangen“, konstatierte Kreß. Erfolg sei immer der Erfolg eines Teams, aber stets auch auf einen Motor angewiesen, einen Ideengeber und Antreiber. Im Fall des FWZ erfülle Schmidt-Schwabe diese Funktion. Dank ihr sei die Einrichtung ein fester Bestandteil des Gefüges, das Bad Nauheim „lebendig, lebensfroh und sozial verantwortlich“ mache, lobte das Stadtoberhaupt.

Überraschung gelungen

„Es ist mir eine Ehre und ich freue mich aufrichtig, dass Ihre unermüdliche Arbeit für die Stadt auf diese Weise ihre verdiente Anerkennung findet“, freute sich Kreß, bevor er den Ehrenbrief im Namen von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) an eine sichtlich verblüffte Ingrid Schmidt-Schwabe übergab. Strahlend bedankte sie sich für die Würdigung ihrer Verdienste. Das Publikum applaudierte lang und herzlich, bevor die Geehrte die vielen Glückwünsche entgegennahm.

Der Landesehrenbrief wurde 1973 vom damaligen Ministerpräsidenten Albert Osswald gestiftet, um Personen zu ehren, die sich in herausragender Weise um die demokratische, soziale oder kulturelle Gestaltung unserer Gesellschaft in den hessischen Gemeinden und Landkreisen verdient gemacht haben. Voraussetzung ist eine mindestens zwölfjährige ehrenamtliche Tätigkeit. (pm/ihm)

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