Alle Beiträge von Klaus Nissen

Die Bad Homburger Tafel

Die Bad Homburger Tafel

Rund 1400 Menschen aus dem ganzen Hochtaunuskreis unterstützt die Bad Homburger Tafel zurzeit. Seit der Gründung 2006 ist die Zahl der Bedürftigen jedes Jahr gestiegen. Es sind Menschen mit niedrigen Renten, Bezieher von Arbeitslosengeld II und Flüchtlinge.

Fünf Ausgabestellen für Lebensmittel mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum gibt es in Bad Homburg, Oberursel, Friedrichsdorf, Neu-Anspach und Königstein. An der Wallstraße 14 in Bad Homburg bekommen 304 Haushalte mit 630 Menschen jeden zweiten Montag eine Kiste mit Nahrung. In Oberursel sind es 465 Menschen in 194 Haushalten, in Friedrichsdorf 152 Erwachsene und 31 Kinder in 74 Haushalten.

 Ob eine Familie bedürftig ist, prüft zunächst das Diakonische Werk in Bad Homburg. Wer den Tafelausweis erhält, kann alle zwei Wochen für je zwei Euro eine Lebensmittelkiste bekommen. Fast 200 ehrenamtliche Helfer holen die Lebensmittel bei diversen Supermärkten und Bäckereiketten ab, sortieren sie und geben sie aus.

Kontakt zur Tafel finden Bedürftige oder Helfer über www.bad-homburger-tafel.de und per Telefon: 06172/308 803.

Tafeln sind nicht nur gut

Kritiker: Tafeln verfestigen Almosen-Kultur

Von Klaus Nissen

Besser als die bundesweit gut organisierten Lebensmittel-Sptafelenden wäre ein echter Rechtsanspruch auf ein Leben ohne Armut, meinten manche beim Gesellschaftspolitischen Forum der Kirchen in Friedrichsdorf. Tafeln sind nicht nur gut weiterlesen

Krautreporter und Co.

Drei interessante journalistische Projekte

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Die Krautreporter befinden sich auf dem Pfad der Erleuchtung noch recht weit unten, erzählt ihr Mitbegründer Alexander von Streit. Foto: Jörg-Peter Schmidt

Von Klaus Nissen

Wie der Landbote stoßen seit 2014 auch die Krautreporter und die Recherchebüros correct!v und Open Data City in neue journalistische Gefilde vor. Was geschieht dort? Krautreporter und Co. weiterlesen

Plädoyer für Langeweile

Schwingen des Todesengels

Nissens Woche – die elfteKlaus

Die Zeit ist relativ – je schneller ich bin, desto langsamer vergeht sie. So habe ich Einstein verstanden. Meine eigene Erfahrung steht im Widerspruch dazu. Wenn ich eine Urlaubsreise mit vorprogrammiertem Nichtstun verbringe, also am Strand entschleunige, dann wird der Tag endlos. Plädoyer für Langeweile weiterlesen

Windpark am Winterstein

Ökostrom für 9000 Haushalte

Von Klaus Nissenwindrad

Der Windpark auf dem Taunuskamm am Winterstein kann und muss bald kommen. Das proklamieren Grüne, die Initiative „Querstellen – Friedberg“ und die Mittelhessische Energiegenossenschaft. Auf der Kleinen Freiheit in Friedberg erzählten sie bei der Fukushima-Mahnwache am 14. März 2015, wie es um das Projekt steht. Windpark am Winterstein weiterlesen

Hilfe für Griechenland

60 Milliarden im Monat fürs Volk

Von Klaus Nissen

Dierk HirschelMan kann die Schuldenkrise der Griechen und die lahmende Konjunktur in Euroland ganz anders angehen. Das zeigte eine Diskussion beim Frankfurter DGB mit Blockupy und Zentralbankern.

Hilfe für Griechenland weiterlesen

Demo vor der EZB

Warum Blockupy und DGB mobilisieren

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Die neue EZB. Foto; Wikipedia, Simsalabim

Einige tausend Demonstranten erwarten Polizei und Veranstalter bei zwei Kundgebungen, Demonstrationen und diversen Mahnwachen am 18. März 2015 in Frankfurt. Die Kapitalismus-Kritiker von Blockupy und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) organisieren den Protest gegen die Politik der Europäischen Zentralbank (EZB). Demo vor der EZB weiterlesen

Mahnung an Fukushima

Initiative für Windkraft am Winterstein

Mit einer Mahnwache auf der Kleinen FrAtomkraft-nein-dankeeiheit in Friedberg erinnern zwei Initiativen am Samstag,  14. März 2015 an die   Atomkraftwerk-Katastrophe von Fukushima .

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Süffeln am Samstag

Ein Brauch weitet sich aus

Nissens Woche – die zehnte

Klaus

Wir sollten nicht immer nur unken – es geht auch voran! Und mit ein wenig Alkohol werden sogar die Deutschen ein wenig lockerer.

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Tafeln – ein Almosen?

Diskussion am 16. März in Friedrichsdorftafel

Sind die in den vielen Tafeln verteilten Lebensmittel ein Almosen? Ersetzen sie nicht den Rechtsanspruch auf ein würdiges Leben? Darüber wird am 16. März in Friedrichsdorf diskutiert.

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