Alle Beiträge von Bruno Rieb

Kaiserstraße Friedberg

Anwohner wollen mitredenkaiser1

Von Bruno Rieb

„Kaiserstraße – unser Wohnzimmer“. Was wie der Titel einer Obdachlosenzeitung klingt, ist der Name einer neuen Bürgerinitiative in Friedberg (Hessen). Anwohner wollen mitreden, wie der Boulevard der Kreisstadt umgestaltet werden soll. Kaiserstraße Friedberg weiterlesen

Friedberg zum Anbeißen

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Der Friedberger Burggarten wird zum temporären Nutzgarten.  Hochbeete werden von der Stadt aufgestellt.  Bürger können sie am 3. Mai 2015 bepflanzen. Am 12. September war das Erntefest gefeiert – mit Schaukochen. Friedberg zum Anbeißen weiterlesen

Windkraft droht aus

Umstrittene Abstandsregelungen

windradVon Anton J. Seib

Windkraftgegner fordern immer größere Abstände von Windrädern zu Wohngebieten. Während derzeit ein Abstand von 1000 Metern die Regel ist, verlangen etwa Bürgerinitiativen den einen Mindestabstand vom Zehnfachen der Anlagenhöhe. Windkraft droht aus weiterlesen

Programm im Hessenpark

Bessere Wege, mehr Informationen

Von Corinna Willführhess1

Mit einer „Service-Offensive“ startet der Hessenpark in die neue Saison. Um die Anziehungskraft des Freilichtmuseums weiter zu steigern, öffnet ein attraktiveres Eingangsgebäude mit Museumsshop seine Pforten, werden 2,5 Kilometer der Hauptwege saniert und neun wegweisende Übersichtstafeln aufgestellt. Die Besucher erwartet zudem ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm, unter anderem mit der Sonderausstellung „Der Apfel, Kultur mit Stiel“ und erstmalig mit einem Beitrag zu den Bad Homburger „Blickachsen“. Programm im Hessenpark weiterlesen

Afrika in Lich

Kulturtage mit Tänzen, Filmen, Musik

Flyer-AkAf-Kulturtage-20-1 Von Jörg-Peter Schmidt

Die „Aktion  Afrika“  ist Teil der Licher Kulturtage „Schwarz-Weiß“  von  Samstag, 7. März, bis Montag, 9. März 2015. Filme, Musik sowie ein  Rahmenprogramm für Erwachsene und Jugendliche sowie ein Workshop für Schulen stehen auf dem Programm. Afrika in Lich weiterlesen

AfD rückt nach rechts

Rechts-Intellektueller Lichert  jetzt Mitglied

Von Klaus Nissen

LichertDer Karbener Rechts-Intellektuelle Andreas Lichert (Foto) hat sich der Alternative für Deutschland (AfD) angeschlossen. In der AfD habe sich ein „deutlicher Rechtsruck“ vollzogen. „Wir müssen von einer weiteren extrem rechten Partei im Wetteraukreis ausgehen“, sag Andreas Balser von der Antifaschistischen Bildungsinitiatve Wetterau (Antifa-BI). AfD rückt nach rechts weiterlesen

Dorf ohne Autos?

Fließender Verkehr verdrängt Ödnis

Nissens Woche – die neunteKlaus

Die Bundesstraße wird verlegt – bald können wir unseren Ort lebenswerter machen. Aber schaffen wir das? Eigentlich ist uns dieses Dorf schnurzpiepegal. Wir haben ja Alternativen. Dorf ohne Autos? weiterlesen

Auschwitz – verleugnet

Diskussion über „Labyrinth des Schweigens“

Von Corinna Willführlabyrinth

„Im Labyrinth des Schweigens“ – ein Titel, wie er zu einem Mafia-Thriller passen könnte. Doch der Film von Regisseur Giulio Ricciarelli hat eine noch weitgehend unbearbeitete Zeit der deutschen Geschichte im Fokus: die Jahre vor den Auschwitz-Prozessen (ab 1963) in Frankfurt. Ihr wichtigster Protagonist war der hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer. Seinen Namen trägt heute das „Institut zur Geschichte und Wirkung des Holocaust“. Das Capitol Butzbach zeigt den Film einmalig am Dienstag, 3. März, 19 Uhr – mit der Möglichkeit im Anschluss mit einem Mitarbeiter des Instituts zu diskutieren. Auschwitz – verleugnet weiterlesen

Kriege, Pest, Schulden

Die Büdinger litten unter vielen Plagen

Von Klaus Nissen

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Dr. Volkmar Stein (Foto: Nissen)

Die Schulden waren noch am ehesten zu ertragen. Über die aktuellen Probleme der Griechen hätten die Büdinger im 18. Jahrhundert nur gelacht. 765 304 Gulden schuldeten die Grafen von Isenburg und damit auch die Büdinger Bürger diversen Gläubigern. „Das war das 15-fache des gesamten Jahreseinkommens der Stadt“, erzählt der Historiker Dr. Volkmar Stein. Die griechischen Schuldenmilliarden machen dagegen „nur“ das 3,7-fache der jährlichen Wirtschaftsleistung aus.

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El Hadji Sy – Retrospektive

Im Frankfurter Museum der Weltkulturen save_the_date_deutsch_nur_bild_ohne_logo

Von Ursula Wöll

Durch die Patronage des ersten Präsidenten Leopold Sédar Senghor wurde Senegal nach der Unabhängigkeit zum führenden afrikanischen Land in Sachen Kultur. Viele seiner Künstler und Künstlerinnen sind international bekannt. Einer von ihnen ist El Hadji Sy, der 1954 in Dakar geboren wurde, dort Kunst studierte und bis heute in der Millionenstadt lebt und arbeitet. Sein Werk jedoch ist weltoffen, seinen afrikanischen Wurzeln pfropfte Sy allerhand außerafrikanische Reiser auf. Das Museum der Weltkulturen am Frankfurter Museumsufer eröffnet am 4. März eine Retrospektive seiner Arbeiten.

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