Alle Beiträge von Bruno Rieb

Wohltäter Eyerkaufer

Vier Leben in 75 JahrenKarl-Eyerkaufer-lacht-768x1024

Von Klaus Nissen

Er war Spitzenathlet, danach Schulleiter und schließlich 18 Jahre Landrat im Main-Kinzig-Kreis. Drei wichtige Kapitel hat Karl Eyerkaufer (Foto) in seinem Leben erfolgreich hinter sich gebracht. Im vierten ist er mittendrin.  Am 3.März feierte er seinen 75. Geburtstag. In einem Waisenhaus. Wohltäter Eyerkaufer weiterlesen

Protest gegen EZB

Der Kampf ums Geld

Wachsende Armut auf der einen, ins Unermessliche steigender Reichtum auf der anderen Seite – das ist das Ergebnis derEuroeuropäischen Wirtschaftspolitik. Die Europäische Zentralbank (EZB) ist Symbol für diesen entfesselten Kapitalismus. Die Eröffnung des neuen EZB-Sitzes in Frankfurt am Mittwoch, 18. März 2015, wird deshalb zum Protestatag. Protest gegen EZB weiterlesen

Das Buch vom Landboten

Auf den Spuren der legendären Flugschrift titel

“Kampfblatt als Vorbild” urteilte der Hessische Rundfunk, als sich Redakteure des “Wetterauer Landboten” im Sommer 2014 auf die Spuren des “Hessischen Landboten” begaben. Entstanden sind zehn Artikel über Georg Büchner und Friedrich Ludwig Weidig, den den Hessischen Landboten geschrieben hatten, über ihre Kampfgefährten und ihre Zeit und über die Nachwirkungen der radikalen Flugschrift . Die Artikel liegen nun als Buch vor, das hier für 5,50 Euro als PDF-Datei  verkauft wird. Der Erlös fließt in den weiteren Aufbau des neuen Landboten.

Geschichte und Geschichten des Landboten

“Friede den Hütten! Krieg den Palästen!” Mit dieser Parole aus der französischen Revolution wollten Büchner und Weidig 1834 die Landbevölkerung in Hessen aufrütteln. Die Obrigkeit reagierte erschrocken und erbarmungslos. Weidig starb im Gefängnis. Büchner floh ins Exil.

In ihrem Buch beschreiben die Redakteure des „Wetterauer Landboten“ die Lebensgeschichte von Büchner und Weidig und ihren Kampfgefährten wie dem Friedberger Apotheker Theodor Trapp, dem Petterweiler Pfarrer Heinrich Flick und von Wilhelm Schulzt, dem mit Hilfe seiner Frau eine spektakuläre Flucht aus dem Kerker des Babenhausener Schlosses gelang. Die Lebensverhältnis des Landvolkes damals werden dargestellt, das in Scharen vor der Armut hier nach Amerika flüchtete. Es wird der Frage nachgegangen, ob der „Hessische Landbote“ wirklich in Offenbach gedruckt wurde, die Nachwirkungen der radikalen Flugschrift bis heute werden dargestellt und es wird auf den Adel heute geblickt und darauf, was der mit seinem ererbten Reichtum und Einfluss heute anstellt. „Keiner erbt vor dem anderen mit der Geburt ein Recht oder einen Titel, keiner erwirbt mit dem Eigentum ein Recht vor dem anderen“, schrieben Büchner und Weidig im Landboten. Erfüllt ist das bis heute nicht.

Hier sind Lesebeispiele (zum Vergrößern das Bild anklicken, zurück mit Esc)

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Das „Buch vom Landboten“ hat 55 Seiten und kostet 5,50 Euro. Um das Buch zu kaufen, auf diesen Artikel klicken, anschließend auf den Bezahl-Button rechts oben. Der Erlös fließt in den weiteren Auf- und Ausbau des neuen landboten, der Internetzeitung für Rhein-Main und Mittelhessen.

Kaiserstraße Friedberg

Anwohner wollen mitredenkaiser1

Von Bruno Rieb

„Kaiserstraße – unser Wohnzimmer“. Was wie der Titel einer Obdachlosenzeitung klingt, ist der Name einer neuen Bürgerinitiative in Friedberg (Hessen). Anwohner wollen mitreden, wie der Boulevard der Kreisstadt umgestaltet werden soll. Kaiserstraße Friedberg weiterlesen

Friedberg zum Anbeißen

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Der Friedberger Burggarten wird zum temporären Nutzgarten.  Hochbeete werden von der Stadt aufgestellt.  Bürger können sie am 3. Mai 2015 bepflanzen. Am 12. September war das Erntefest gefeiert – mit Schaukochen. Friedberg zum Anbeißen weiterlesen

Windkraft droht aus

Umstrittene Abstandsregelungen

windradVon Anton J. Seib

Windkraftgegner fordern immer größere Abstände von Windrädern zu Wohngebieten. Während derzeit ein Abstand von 1000 Metern die Regel ist, verlangen etwa Bürgerinitiativen den einen Mindestabstand vom Zehnfachen der Anlagenhöhe. Windkraft droht aus weiterlesen

Programm im Hessenpark

Bessere Wege, mehr Informationen

Von Corinna Willführhess1

Mit einer „Service-Offensive“ startet der Hessenpark in die neue Saison. Um die Anziehungskraft des Freilichtmuseums weiter zu steigern, öffnet ein attraktiveres Eingangsgebäude mit Museumsshop seine Pforten, werden 2,5 Kilometer der Hauptwege saniert und neun wegweisende Übersichtstafeln aufgestellt. Die Besucher erwartet zudem ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm, unter anderem mit der Sonderausstellung „Der Apfel, Kultur mit Stiel“ und erstmalig mit einem Beitrag zu den Bad Homburger „Blickachsen“. Programm im Hessenpark weiterlesen

Afrika in Lich

Kulturtage mit Tänzen, Filmen, Musik

Flyer-AkAf-Kulturtage-20-1 Von Jörg-Peter Schmidt

Die „Aktion  Afrika“  ist Teil der Licher Kulturtage „Schwarz-Weiß“  von  Samstag, 7. März, bis Montag, 9. März 2015. Filme, Musik sowie ein  Rahmenprogramm für Erwachsene und Jugendliche sowie ein Workshop für Schulen stehen auf dem Programm. Afrika in Lich weiterlesen

AfD rückt nach rechts

Rechts-Intellektueller Lichert  jetzt Mitglied

Von Klaus Nissen

LichertDer Karbener Rechts-Intellektuelle Andreas Lichert (Foto) hat sich der Alternative für Deutschland (AfD) angeschlossen. In der AfD habe sich ein „deutlicher Rechtsruck“ vollzogen. „Wir müssen von einer weiteren extrem rechten Partei im Wetteraukreis ausgehen“, sag Andreas Balser von der Antifaschistischen Bildungsinitiatve Wetterau (Antifa-BI). AfD rückt nach rechts weiterlesen

Dorf ohne Autos?

Fließender Verkehr verdrängt Ödnis

Nissens Woche – die neunteKlaus

Die Bundesstraße wird verlegt – bald können wir unseren Ort lebenswerter machen. Aber schaffen wir das? Eigentlich ist uns dieses Dorf schnurzpiepegal. Wir haben ja Alternativen. Dorf ohne Autos? weiterlesen