AfD weiter mit Lichert

Neu-Rechter weiter im Vorstand

Die Wetterauer AfD bleibt oafd2ffen für extrem rechte Positionen. Dem neuen Vorstand gehört weiterhin der Karbener Neu-Rechte Andreas Lichert an.

Niederlage der Lichert-Gegner

Die Kräfte in der AfD, die eine klare Abgrenzung nach Rechtsaußen wollten, konnten sich in der Mitgliederversammlung am Freitag, 8. Mai 2015, nicht durchsetzen. Vor einigen Wochen hatte Licherts Wahl in den Vorstand die Wetterauer AfD in eine tiefe Krise gestürzt. Durch seine Zusammenarbeit mit der rechtsextremen „Identitäten Bewegung“ und der extrem rechten Burschenschaft „Raczeks“ war Lichert für die große Mehrheit des Vorstands nicht tragbar: Sechs Vorstandmitglieder traten zurück. Nur Lichert und Karel Marel blieben übrig. Marel hat wie Lichert die „Erfurter Resolution“ unterzeichnet, das Manifest der Parteirechten.

Lichert und Marel gehören dem am Freitagabend neu gewählten Vorstand wieder an, Marel als stellvertretender Kreissprecher, Lichert als Beisitzer. Zur neuen Vorsitzenden wurde Ursula Braun-Moser gewählt. Die 77-Jährige saß früher für die CDU im Europaparlament. Sie hatte von Anfang an Licherts Aufnahme in die AfD verteidigt. Der sei „ein ganz aufrechter Demokrat“, sagte sie, seine Freunde seien „keine verworrenen Köpfe“.

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